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Schwerer Auftakt für Pletschacher

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Er freut sich auf das hervorragende Eis in Inzell: Wildcard-Pilot Max Niedermaier, der mächtig Gas geben will. (Foto: Weitz)

Das wird ein harter Auftakt für Stefan Pletschacher: Der Ruhpoldinger muss sich beim Eisspeedway-Grand-Prix in der Inzeller Max-Aicher-Arena am heutigen Samstag (Rennbeginn 17 Uhr) gleich im ersten Lauf des Tages mit WM-Spitzenreiter Dimitri Koltakow (Russland), Routinier Stefan Svensson (Schweden) und dem starken Tschechen Antonin Klatovsky auseinandersetzen.


Dennoch freut sich der 36-Jährige sehr auf das WM-Finale mit dem Grand Prix IX heute und dem GP X am morgigen Sonntag (ab 14 Uhr). »Das Eis ist der Hammer«, stellte er am gestrigen Freitag beim Training erfreut fest.

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Diese Vorfreude auf das gute Eis teilen seine deutschen Fahrerkollegen. Und daher hofft der Schlechinger Günther Bauer, dass er bei seinem Einstand heute – im zweiten Lauf des Tages – eine gute Leistung abliefern kann. Gegen den Saalfeldener Franz Zorn, den Schweden Per-Anders Lindström sowie den noch amtierenden Weltmeister Daniil Iwanow dürfte er einen schweren Stand haben, aber: »Geschenkt wird einem eh' nix«, weiß der 43-Jährige. Dennoch ist sein Ziel klar: »Wenn ich an beiden Tagen das Halbfinale erreiche, dann bin ich zufrieden.«

»Das beste Eis im ganzen Jahr«

Wildcard-Pilot Max Niedermaier (Edling) freut sich ebenfalls auf »das beste Eis im ganzen Jahr«. Der deutsche Vizemeister setzt auf bewährtes Material und hofft: »Der ein oder andere Punkt wird schon drin sein.« Am besten gleich in seinem ersten Auftritt heute, bei dem er auf Jan Klatovsky (Tschechien), Daniel Henderson (Schweden) und Dimitri Khomisewitsch trifft. Anschließend ist der Schlierseer Hans Weber gegen Harald Simon (Österreich), Igor Konjonow und Witali Khomisewitsch (beide Russland) gefragt. Weber hat sich bisher gut geschlagen, doch er stellt hohe Anforderungen an sich selbst: »Als Sportler ist man nie ganz zufrieden«, betont er, »aber natürlich sind die Ergebnisse für die erste Grand-Prix-Saison schon ganz gut.« Schließlich müsse man sich ja auch auf verschiedene Bahnen einstellen.

GP am Sonntag beginnt um 14 Uhr

Die in Inzell aber mögen praktisch alle Piloten. Und so können heute ab 17 und morgen ab 14 Uhr bei den Grand-Prix-Rennen wieder je 20 spannende Punkteläufe, zwei Halbfinals und ein Finale pro Tag erwartet werden, die nicht nur den Zuschauern, sondern auch den Fahrern Spaß machen. Wenn dann auch noch das Ergebnis passt, ist der Spaß natürlich noch größer ... who