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Schwacher Wind machte den Seglern zu schaffen

Das »Weitseerennerts« des Wassersportvereins Fraueninsel war gleichzeitig der sechste und vorletzte Lauf zur Chiemseemeisterschaft. Bis jetzt hatten die Segler bei den fünf bisherigen Läufen zur Meisterschaft immer Glück mit dem Wind gehabt. Diesmal war es anders, es herrschten schwache, unterschiedliche Winde von ein bis zwei Beaufort, dazwischen gab es einige Flautenfelder, sodass das »Weitseerennerts« eher ein »Schleicherrennerts« wurde. Zum Schluss flaute der Wind ganz ab, sodass der Letztplatzierte 4:27:58 Stunden für die zwei Runden auf dem Weitsee des Chiemsees brauchte, über doppelt so lange wie der Sieger.


Den ersten Startversuch brach Wettfahrtleiter Hannes Niggl ab, da kurz vor dem beabsichtigten Startschuss der Wind drehte und es einige Boote nicht schafften, hinter die Linie zu kommen. Auch kurz vor dem zweiten, nunmehr geglückten Start, gab es eine Winddrehung. Das bevorzugte die Startbegrenzungstonne. Hinz Schmid auf seinem Einrumpfboot »onedesign« hatte das als einer der ganz Wenigen gleich erkannt. Er startete von dieser Stelle aus und sicherte sich damit anfangs einen deutlichen Vorsprung. Während der zwei Runden führte dann immer wieder Robert Egner auf seinem Cat Flyer XL das Feld an, er wurde jedoch kurz vor dem Ziel noch von Schmid und Florian Meier auf C-Cat abgefangen. Es gewann Schmid in 1:28:29 Stunden vor Meier (1:29:44) und Egner (1:29:48). Dahinter überquerten Helmut Haller auf seinem Einrumpfboot und die Cats von Friedl Liese und Adi Maier die Ziellinie.

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Nach Yardstickwertung, also berechneter Zeit, siegte Hinz Schmid vor Helmut Haller, Robert Egner, Florian Meier, Friedl Liese und Hans-Jürgen Koch auf einer Asso 99. ni