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Schwache Vorstellung des SC Inzell

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Fridolfings Stürmer Christoph Zeif zog aus jeder Position ab und hatte zweimal Erfolg damit. Er avancierte so zum Siegesgaranten beim 2:0-Erfolg des TSV Fridolfing im Spitzenspiel beim SC Inzell. Hier versucht Tom Egger den Schuss zu blocken. Josef Pallauf (Nr. 10) und Andi Dießbacher beobachten die Szene. (Foto: Wegscheider)

Das hatten sich die Verantwortlichen und Spieler des SC Inzell sicher anders vorgestellt, aber solche Tage gibt es einfach im Leben, dass nichts funktioniert. So auch im Spitzenspiel der Fußball-Kreisklasse IV, bei dem sich der TSV Fridolfing bei seinem 2:0-Erfolg stark präsentierte und auch durchaus höher hätte gewinnen können.


Bereits von Beginn an waren die Hausherren nicht bei der Sache und so stand es schon nach vier Minuten 1:0 für die Gäste. Johannes Wagner hatte von der linken Seite geflankt und Christoph Zeif vollstrecke in Torjägermanier zur TSV-Führung. Doch daraus zog der SC Inzell keinerlei Lehren und knapp vier Minuten später folgte fast der zweite Treffer. Dominik Oswald steuerte allein auf SC-Torhüter Bernhard Hallweger zu und setzte zu einem schönen Lupfer von der Strafraumgrenze aus an. Doch das Leder flog knapp am linken Pfosten vorbei. Inzell blieb vieles schuldig und kaum ein Spieler erreichte Normalform.

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Das Biermaier/Dumberger-Team kassierte sehr früh den vorentscheidenden zweiten Gegentreffer. Wieder war es Christopf Zeif, der das 2:0 (22.) markierte. Er war von der Inzeller Hintermannschaft einfach nicht in den Griff zu bekommen. Eine Minute darauf nutzte Zeif ein Missverständnis in der Inzeller Hintermannschaft, doch er wollte es zu genau machen und schob den Ball freistehend vor Hallweger um Haaresbreite am rechten Pfosten vorbei.

Die erste gute Gelegenheit hatten die Hausherren erst in der 28. Minute. Fabian Zeidler setzte sich auf der rechten Seite durch, legte zurück auf Andi Panitz, aber der SC-Kapitän scheiterte aus 14 Meter an TSV Torhüter Michael Haas. Eine Minute später nahm Panitz nach einer Schaffler-Ecke den Ball aus acht Meter volley, doch ein Verteidigerbein lenkte das Leder gerade noch über die Latte. Pech hatten die Gastgeber in der 44. Minute. Armin Dumberger bediente Michi Schaffler, der direkt weiterleitete zu Anderl Graf, aber dessen Kopfballtor wurde wegen angeblicher Abseitsposition nicht anerkannt.

In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (es gab zwei längere Unterbrechungen wegen Verletzungen von Inzells Fabian Zeidler und Fridolfings Stefan Kraus) noch zwei ausgezeichnete Möglichkeiten auf beiden Seiten. Zunächst jagte Michi Schaffler einen Freistoß von der linken Seite aufs lange Eck, doch mit einer sensationellen Parade lenkte TSV-Torhüter Michael Haas das Leder mit den Fingerspitzen um den Pfosten (47.). Zwei Minuten danach scheiterte Christoph Zeif allein vor Hallweger am SC-Schlussmann.

Nach dem Wechsel legte Panitz auf Schaffler ab, dessen Schuss aber knapp vorbeizischte. Das sollte es dann gewesen sein mit dem Aufbäumen der Heimelf. Christoph Zeif flankte scharf nach innen zu Dominik Oswald, der aber um einen Schritt zu spät kam. Die Inzeller Chancen waren eher Zufallsprodukte.

So auch in der 68. Minute. Schafflers Freistoß flog scharf flach in den Strafraum, aber sowohl Tom Egger, Andi Rieder als auch Andi Panitz rutschten am Leder vorbei. Weitere gute Gelegenheiten blieben aus, denn es gab einfach zu viele leichte Ballverluste. Somit ging der TSV Fridolfing, bestens eingestellt von Trainer Bernhard Zeif, als verdienter Sieger vom Platz. hw