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Schwache Beteiligung und starke Leistungen

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Bei ihnen ging es darum, in 30 Minuten möglichst viele 400-m-Runden zu absolvieren: die jüngsten Lauftalente, hier beim Start.

Im Ruhpoldinger Waldstadion fand sich bei kühlen, aber guten Lauftemperaturen nur eine relativ kleine Gruppe von Laufbegeisterten ein, um am Herbst- und Spendenlauf des Fördervereins Leichtathletik-Turnen teilzunehmen. Um diese Aktion zu unterstützen, waren die jungen Sportler bereits im Vorfeld aktiv, dabei hatten sie viele Spender gesucht und ihre Laufkarten gefüllt.


Eltern, Großeltern, weitere Verwandte, Nachbarn und auch einige Ruhpoldinger Geschäftsleute wurden gebeten, pro gelaufener Stadionrunde einen gewissen Betrag zu spenden. Erfreulicherweise hatten sich viele Spendenwillige dazu bereit erklärt.

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Mancher Sponsor musste tief in die Tasche greifen

Die jüngsten Teilnehmer drehten fleißig ihre Runden. Angefeuert von den zahlreich anwesenden Eltern und Großeltern und angespornt von flotten Rhythmen aus der dafür aufgebauten Musikanlage, waren einige der Läufer kaum zu bremsen. So erzielten selbst die jüngsten Teilnehmer in den 30 Minuten oft bis zu 12 Runden.

Besonders erfreulich war, dass auch die älteren Läufer mit Spaß und vollem Einsatz bei der Sache waren und bis zu 18 Runden – diese schaffte Quirin Eisenberger – erzielt werden konnten. So mancher Spender war von der Anzahl der Runden, die hier absolviert wurden sicher überrascht und so musste mancher tiefer in die Tasche greifen als geplant. So erliefen die 35 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen zusammen eine Spendensumme von über 2000 Euro.

Der Erlös dieses Laufes wird zu einer Hälfte für die Nachwuchssportler des SV Ruhpolding verwendet. Die weitere Hälfte gelangt in einen Fonds zu Gunsten der Sanierung des Waldstadions, damit das Training im derzeit sanierungsbedürftigen Waldstadion weiterhin noch Spaß macht. Der Förderverein wird zwar allein keine Sanierung des Stadions bewerkstelligen können, doch er möchte damit einen Anstoß geben und zeigen, wie wichtig ihm diese Angelegenheit »Waldstadion Ruhpolding« ist.

Aufgrund der geringen Beteiligung scheint es jedoch so, dass viele dieses Problem noch nicht erkannt haben, obwohl jeden Tag Gruppen im Stadion trainieren, für die die Verfügbarkeit jedoch selbstverständlich erscheint.

Erwachsenen gingen auf eine 5-km-Runde

Neben dem Spendenlauf gingen zudem die Erwachsenen zu einem zwanglosen Herbstlauf auf eine 5-km-Runde von der Queralpenstraße bis zum Speedwaystadion, welche sie so oft sie wollten, bewältigen konnten. Auch sie zeigten durch ihre freiwillige Spende, wie wichtig ihnen das Waldstadion und die SVR-Jugend sind.

Hier die Übersicht der geleisteten Runden in 30 Minuten: 5 Runden: Melanie Scheck. – 8 Runden: Felix Neumaier. – 9 Runden: Maria Schuhbeck, Emilia Krause. – 10 Runden: Franziska Hofmann, Emma Linsmeier. – 11 Runden: Simon Weidlich, Fabian Plenk. – 12 Runden: Benedikt Gstatter, Jana Weidlich, Jimmy Wagner, Lilly Wagner, Simon Eisenberger, Lilly Kellerer, Enya Haarfeldt, Antonia Seidl. – 13 Runden: Florian Neumaier, Franziska Scharf. – 14 Runden: Kristina Bührmann, Marco Scheck, Marina Plenk. – 15 Runden: Elias Seidl, Sandra Meisl, Clara Winkler, Lucille Scheglmann, Tobias Plenk, Michael Plenk, Lena Koch, Raphael Hofmann, Sophia Haitzer, Anna Haitzer. – 16 Runden: Johannes Wörnle, Tobias Böhmig, Philip Haitzer. – 18 Runden: Quirin Eisenberger.

Die Ergebnisse des Herbstlaufes: Rangfolge über 5 km: 1. Eva Pointner 23:48 Minuten; 2. Christine Pointner 25:42; 3. Martina Seidl 26:05; 4. Antje Wittig und Andrea Koch, je 36:56; 5. – Rangfolge über 10 km: 1. Isabell Krause 56:55; 2. Eva Breithaupt 57:53. – Rangfolge über 15 km: 1. Bernd Winkler 1:03:09 Stunden; 2. Sepp Schneider 1:05:13. RG