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Schlusslicht DJK Otting bei Spitzenreiter TSV Tittmoning gefordert

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Er steht mit seiner Mannschaft heute voraussichtlich vor einer unlösbaren Aufgabe: Ottings Abass Daffeh (links), der mit der DJK bei Spitzenreiter TSV Tittmoning zu Gast ist. Dagegen ist Surheims Florian Schnugg (rechts) mit seiner Mannschaft im Heimspiel gegen den SV Kirchanschöring II gefordert – und will mit einem Sieg am Tabellenzweiten TSV Fridolfing dranbleiben. (Foto: Wirth)

Sieben Begegnungen des 21. Spieltags am Wochenende und drei Nachholspiele in der kommenden Woche stehen in der Fußball-Kreisklasse IV auf dem Programm. Und zum Auftakt am heutigen Freitag (19.30 Uhr) gibt es gleich die wohl klarste Rollenverteilung: Tabellenführer TSV Tittmoning (46 Punkte) trifft auf Schlusslicht DJK Otting (14./13).


Die einzige Saisonniederlage des Gastgebers datiert vom ersten Spieltag, seither gab es 14 Siege und 4 Remis. Die DJK dagegen kassierte im Jahr 2016 fünf Niederlagen in Serie. Doch zuletzt zeigte sich die nach dem Rücktritt von Trainer Bernd Vetter erstmals von Andi Bösch und Josef Frisch betreute DJK-Auswahl im Heimspiel gegen den BSC Surheim (2:3) trotz ihrer Niederlage mit guten Aktionen. Allerdings: Die Fehlerquote war zu hoch, und das darf der DJK beim Spitzenreiter nicht passieren.

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Beide Mannschaften sind unter der Woche noch einmal in Nachholspielen im Einsatz: Der TSV empfängt am Mittwoch (19.30 Uhr) den SC Vachendorf, die DJK Otting am Donnerstag (15 Uhr) den SC Inzell. Das dritte Nachholspiel ist die Partie des SV Kirchanschöring II am Mittwoch (18.45 Uhr) gegen den TSV Traunwalchen.

Mit zwei Siegen in seinen Partien käme Spitzenreiter Tittmoning dem vorzeitigen Titelgewinn deutlich näher – denn Verfolger TSV Fridolfing (2./40) hat keine Nachholpartie mehr »in der Hinterhand«.

TSV will an gute Leistung aus der Vorwoche anknüpfen

Fridolfing steht am morgigen Samstag (16 Uhr) vor einer heiklen Aufgabe. Zu Gast ist der SC Inzell (7./28), der zuletzt vier Siege in Serie einfuhr. Die Fridolfinger zeigten nach einer schwachen Leistung im vorherigen Heimspiel (2:3 gegen den FC Bischofswiesen) zuletzt beim 2:1-Sieg in Traunwalchen wieder einen zumindest in kämpferischer Hinsicht überzeugenden Auftritt. TSV-Trainer Bernhard Zeif hofft daher, dass seine Schützlinge an diese gute Vorstellung anknüpfen können. Zeif stehen diesmal wieder Stefan Kraus und Lucas Aicher zur Verfügung. Ein besonderes Augenmerk müssen seine Spieler auf die gefährliche Angriffsreihe des SCI um Fabian Zeidler und Michael Schaffler richten.

Drei weitere Partien werden am morgigen Samstag schon um 15 Uhr angepfiffen: Der BSC Surheim erwartet den SV Kirchanschöring II, der TSV Berchtesgaden trifft im Derby auf den FC Bischofswiesen und der ASV Grassau hat den ASV Piding zu Gast.

Die Surheimer (3./35) dürfen durchaus noch auf Platz 2 schielen, haben sie doch eine Partie weniger bestritten als der TSV Fridolfing. Gast SV Kirchanschöring II (8./27) hat sich mit seinem jüngsten 2:1-Erfolg über den TSV Berchtesgaden wohl endgültig aller Abstiegssorgen entledigt und kann unbeschwert aufspielen. Die Heimelf hofft auf Revanche für das Hinspiel: Da unterlag der BSC dem SVK II mit 0:3.

Der TSV Berchtesgaden (5./30) macht in dieser Saison keine »halben Sachen«: In 20 Auftritten gab es 10 Siege und 10 Niederlagen – kein einziges Remis. Gegen den Lokalrivalen FC Bischofswiesen (12./15), der den Relegationsplatz belegt, soll das auch nicht der Fall sein. Doch die Gäste befinden sich im Aufwind, zuletzt gab es aus fünf Partien zehn Zähler. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt lebt also – und nun soll die Derby-Revanche für das mit 1:2 verlorene Heimspiel her.

Würde der TSV Berchtesgaden seiner Favoritenrolle aber gerecht, wäre das ganz im Sinne des ASV Grassau (11./20): Die Mannschaft ist längst noch nicht gesichert und möchte im »ASV-Duell« gegen Piding (9./26) den Abstand zu den gefährdeten Mannschaften möglichst ausbauen. In der Vorrunde gab es ein 3:3 – das wäre aus Grassauer Sicht diesmal wohl eher zu wenig.

Zwei Begegnungen werden am »Tag der Arbeit« ausgetragen. Dabei empfängt am Sonntag um 14 Uhr der SV Laufen (13./15) den SC Anger (6./30), eine Stunde später beginnt die Partie des SC Vachendorf (4./31) gegen den TSV Traunwalchen (10./21).

Revanche für 0:7-Klatsche als »Schwerstarbeit«?

Auf »Schwerstarbeit« macht sich dabei der SV Laufen gefasst: Um zumindest in die Relegation zu kommen, wären für die Schützlinge von Hermann Lindner nun einmal wieder Punkte nötig. Revanchegelüste dürften die Hausherren ohnehin hegen: In Anger gab es eine 0:7-Klatsche – da täte ein Erfolg im Rückspiel besonders gut.

Auf seine Heimstärke, aber auch auf seine insgesamt gute Frühjahrsform setzt der SC Vachendorf: Zehn Punkte aus vier Partien gab's im Jahr 2016, und auf eigenem Platz (Bilanz 8-1-0) sind die Schützlinge von Spielertrainer Adrian Klein eine Macht. Doch die Gäste brauchen im Kampf gegen den Abstieg noch Punkte und wollen kräftig dagegenhalten – im Hinspiel (2:2) gelang ihnen das. who