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Schlusslicht Chieming will Chancen wahren

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Er will mit dem SC Inzell die Chancen auf Rang zwei wahren: Fabian Zeidler. (Foto: Weitz)

Endspurt in der Fußball-Kreisklasse Gruppe IV: Noch vier Spieltage stehen an. Doch da die Liga nur 13 Mannschaften umfasst, haben vier Vereine nur noch drei Spiele Zeit, um sich genügend Punkte für den Kampf um den Klassenerhalt oder den Aufstiegskampf zu sichern. Diesmal pausiert der TSV Traunwalchen (9./22), in den nächsten Wochen folgen Surheim, Saaldorf und Laufen.


Zu den Vereinen, die noch vier Möglichkeiten haben, ihr Punktekonto aufzustocken, gehören der ESV Freilassing II (12./18) und der SV Kirchanschöring II (6./26), die am heutigen Freitag (18.30 Uhr) den Spieltag eröffnen.

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»Das wird eine richtig harte Aufgabe«, warnt Bruno Tschoner, Trainer des SV Kirchanschöring II, seine Schützlinge vor diesem Auftritt. Nach dem jüngsten Sieg über Ruhpolding dürfte für die Landesliga-Reserve der Gelb-Schwarzen der Verbleib in der Kreisklasse Gruppe IV absolut machbar sein, doch auch der gastgebende Vorletzte hat sich noch längst nicht aufgegeben. Drei Punkte Rückstand auf den SV Laufen, der derzeit den Relegationsrang einnimmt, sind durchaus noch wettzumachen.

»Das 5:3 gegen Ruhpolding hat meiner extrem jungen Mannschaft unheimlich gut getan«, freute sich Tschoner über den ersten Dreier unter seiner Regie. Nun gelte es beim ESV II – wo man gut aufgestellt sei – nachzulegen. »Spiele zwischen Freilassing und dem SVK haben immer ihren Reiz, da brauchen wir keine extra Motivationsspritze«, so der junge Trainer.

Genügend Motivation dürfte auch bei den Kontrahenten des einzigen Samstagsspiels (Beginn: 14.30 Uhr) vorhanden sein: Gastgeber TSV Chieming (13./17) will in seinen verbleibenden vier Partien zumindest noch den Relegationsplatz erreichen, den derzeit der SV Laufen mit vier Zählern Vorsprung auf die Chiemseer einnimmt. Zu Gast ist der SC Inzell (3./40), der zumindest noch Rang 2 anstrebt. Die Gastgeber um Trainer Hans Hofmann wären wohl mit einer Wiederholung des Hinspiel-Ergebnisses zufrieden: Da erkämpften sie ein 2:2-Unentschieden. Die Inzeller pausierten zuletzt, zuvor hatten sie mit einem 2:1-Sieg beim SV Saaldorf (beide SCI-Treffer erzielte Fabian Zeidler) ihre Chancen auf Rang 2 gewahrt.

Die restlichen vier Partien werden allesamt am Sonntag jeweils um 15 Uhr angepfiffen. Zu einem Duell Abstiegs- gegen Aufstiegskandidat kommt es beim SV Laufen (11./21), der Spitzenreiter TSV Siegsdorf empfängt (1./46). Die Hausherren haben ein deftiges Restprogramm vor sich: Erst gegen den Spitzenreiter, nächste Woche beim Tabellenzweiten Saaldorf und am 18. Mai beim TSV Berchtesgaden (4.) lauten die Aufgaben, beim Saisonfinale muss man tatenlos zusehen, um zumindest den Relegationsplatz zu behalten, müssen die Schützlinge von Manfred Reidinger schon die ein oder andere Überraschung schaffen. Das wollen die Gäste verhindern, denn sie wollen den direkten Aufstiegsplatz behalten.

Aufstiegs- gegen Abstiegsanwärter heißt es dagegen beim SV Saaldorf (2./43), der den BSC Surheim (10./22) zu Gast hat und seinen zweiten Platz halten will. Dass es im Derby nicht leicht wird, wissen die Gastgeber schon vom Hinspiel her: Da mussten sie sich mit einem 1:1-Unentschieden begnügen.

Ebenfalls mit einem Remis (0:0) hatte in der Vorrunde das Aufeinandertreffen zwischen dem SV Ruhpolding (5./27) und dem TSV Grabenstätt (7./24) geendet. Sollten die Ruhpoldinger im heimischen Waldstadion diesmal einen Sieg verbuchen, wären sie im Hinblick auf den Klassenerhalt wohl endgültig sorgenfrei. Auch die Gäste haben nach ihrem jüngsten Sieg wieder ein kleines Punktepolster gegenüber dem Relegationsplatz. Schaffen sie es, dieses schon am Sonntag zu vergrößern, sieht es ebenfalls sehr gut aus in Sachen Ligaverbleib.

Nicht schlecht, aber auch nicht gut genug sieht es in dieser Hinsicht beim TSV Fridolfing (8./23) aus. Daher wäre gegen den TSV Berchtesgaden (4./34) für die Schützlinge von Andreas Straßer eine gelungene Revanche für das 1:2 im Hinspiel besonders wichtig. Dass die Fridolfinger Spitzenmannschaften hart fordern können, bewiesen sie zuletzt beim knappen 0:1 in Siegsdorf. who