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Schlagerspiel beim TSV Übersee

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Mit so harter Gegenwehr müssen die Bergener Spieler auch in Übersee rechnen – in dieser Szene wird Johann Berdan von Michael Steiner (Schleching) bedrängt. Steiners Mannschaft hat diesmal Pause. (Foto: Weitz)

Mit nur fünf Partien geht der fünfte Spieltag in der Fußball-A-Klasse VI über die Bühne. Auf den 31. Oktober verlegt wurde das Spiel Kammer gegen Erlstätt und die Top-Begegnung des Tabellenführers SV Ruhpolding beim SC Schleching. Dadurch hat nun der TSV Bergen die Möglichkeit, die Tabellenspitze zu erklimmen.


»Diese Chance wollen wir nutzen«, meint Bergens Trainer Manfred Mühlberger. Seine Mannschaft ist eines von drei Teams, das in dieser Spielzeit noch nicht verloren hat. Doch der Gang zum wiedererstarkten TSV Übersee wird hart werden.

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Gastgeber strotzen vor Selbstvertrauen

Die Chiemseer strotzen nach drei Siegen in Folge nur so vor Selbstvertrauen. Thorsten Zaunmüller – der seit Saisonbeginn das Zepter schwingt – hat den TSV zu früherer Stärke zurückgeführt. Zaunmüller hatte früher selbst in der erfolgreichen Zeit des TSV Übersee gespielt, als es fast bis in die Bezirksliga ging. Spielbeginn ist am Sonntag um 16 Uhr. Der TSV Bergen trennte sich im Topspiel der Vorwoche vom SC Schleching mit 2:2, musste allerdings erst vier Minuten vor dem Ende den Ausgleich einstecken.

Nicht minder interessant wird es schon eine Stunde früher beim TSV Tengling (12. Platz/3 Punkte), der den TSV Grabenstätt (7./6) zu Gast hat. Momentan ist gehörig Sand im Getriebe bei der Mannschaft von Trainer Johann »Buffy« Jungvert. Seine Elf hält bei drei Remis und einer Niederlage. Doch das Remis auf eigenem Platz war eine »gefühlte Niederlage«, da auf den letzten Drücker noch ein Gegentreffer fiel – so waren es am Ende nicht drei Zähler, sondern nur einer. Der TSV Grabenstätt hat eine ausgeglichene Bilanz und gewann zuletzt gegen den TSV Waging II mit 4:0. Die Mannschaft von Spielertrainer Jens Eckl zeigte bislang ansprechende Leistungen, ob es für einen Platz ganz vorne reicht, bleibt abzuwarten.

Die restlichen drei Spiele sind für diesen Samstag datiert. Dabei hat der TSV Chieming (8./5) ab 14.30 Uhr drei Punkte gegen den punktlosen Tabellenletzten TSV Traunwalchen eingeplant. Die Elf von Hias Scheurl überraschte beim SV Ruhpolding mit einem 3:3-Unentschieden, lag dabei sogar zweimal mit zwei Treffern im Rückstand.

»Aber die Moral meiner Elf hat gepasst«, freute sich Scheurl, der nun auf einen Derbysieg setzt. »Wir dürfen nur den Gegner nicht unterschätzen«, mahnt er. Der Gast ist momentan komplett von der Rolle und weist mit 1:20 Toren eine »Horrorbilanz« auf. Zweimal 0:6 zu Hause, sowie ein 0:4 und ein 1:4 in der Fremde lassen auch in Chieming nichts Gutes erwarten – oder gelingt der Wohlrab-Truppe der Befreiungsschlag?

Um 16 Uhr ist beim TuS Traunreut II (10./4) gegen den TSV Palling (6./6) im Sportpark Derbyzeit. Die Siemensstädter waren bei ihren vier Partien nur einmal zu Hause im Einsatz, dabei gab es einen klaren 4:0-Erfolg im Stadtderby gegen den TSV Traunwalchen II. Palling schoss sich in der Vorwoche in Traunwalchen den Frust von der Seele, dabei gab es einen zweifachen »Manuel-Doppelpack«. Manuel Berger und Youngster Manuel Webeck waren jeweils zweimal erfolgreich. Nun hofft die Wimmer-Elf auf weitere Zähler beim Aufsteiger.

Spieler sollen selbstkritisch sein

Mit 0:4 kam der TSV Waging II (5./7) beim Absteigerkollegen in Grabenstätt unter die Räder, es war die erste Niederlage der »Seerosen«. »Trotz großer Aufstellungssorgen müssen sich die Spieler hinterfragen, warum sie – wenn auch mit einer Rumpfmannschaft – dermaßen untergegangen sind. Auch von solch einem Team kann man zumindest eine bessere Leistung erwarten«, sagte Pressesprecher Günther Klucznik. Nun spielen sie am Samstag um 16.30 Uhr gegen den Aufsteiger SV Surberg (9./4), der den ersten Erfolg in der A-Klasse mit dem 1:0 gegen die DJK Kammer feierte. td