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SC Vachendorf in allen Belangen überlegen

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»Auf dem Sprung«: Vachendorfs Michael Hartl (rechts) im Zweikampf mit dem Pidinger Burak Yalcin. (Foto: Wirth)

Einen auch in der Höhe verdienten 4:1-Sieg feierte der SC Vachendorf gegen den ASV Piding. Vor über 100 Zuschauern war der SC Vachendorf im Duell der Fußball-Kreisklasse IV dem ASV Piding in allen Belangen überlegen und ließ den Gästen keine Chance. Der SC Vachendorf spielte aus einer sehr gut organisierten Defensive und das Mittelfeld machte konsequent die Räume zu, sodass es dem ASV Piding erst in der letzten Minute gelang, einen Torabschluss aus dem Spiel heraus zu produzieren.


Das Spiel begann für den SC Vachendorf optimal. Schon in der 4. Minute steckte Benedikt Willinger den Ball auf Alexander Loreck durch, der sich im Fünfer gegen seinen Gegenspieler und den Torwart durchsetzte und zum 1:0 einschob. Bis zur 27. Minute hatte der SC Vachendorf das Spiel im Griff, ohne sich große Chancen zu erspielen. In dieser Minute gab es auch die erste Offensivaktion des Gastes. Doch der Freistoß von Hans Freimanner blieb in der Mauer hängen.

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Das 2:0 hatte Tom Loferer auf dem Fuß, als er wieder von Benedikt Willinger gut angespielt worden war, aber knapp am Tor vorbeischoss (39.). Der überraschende Ausgleich für den ASV Piding fiel praktisch mit dem Halbzeitpfiff – Hans Freimanner versenkte einen Freistoß aus 25 m im Winkel des Vachendorfer Tores.

Keinesfalls geschockt kam dann der SCV aus der Kabine und setzte die Gäste sofort wieder unter Druck. In der 51. Minute gab es dann einen Freistoß für die Gastgeber. Den Ball legte sich Abwehrchef Manuel Schlesak zurecht und jagte diesen aus 28 m Entfernung als tückischen Aufsetzer in die Maschen – das hochverdiente 2:1.

Der SCV drängte weiter und wurde mit dem 3:1 (56.) belohnt. Tom Loferer hatte Mitch Kirschner perfekt am Sechzehner bedient, Kirschner nahm den Ball an und zog sofort trocken ins kurze Eck ab – ein sehenswertes Tor. Kirschner wäre beinahe sein zweiter Treffer gelungen, doch sein Kopfball, nach Flanke von Schlesak, streifte die Latte – hier hätte Torwart Daniel Miethsam keine Chance gehabt (71.).

Zu diesem Zeitpunkt fiel dem ASV Piding nichts mehr ein. Es gab vorne einfach keine Anspielstation und die langen Bälle wurden samt und sonders von der sicheren Vachendorfer Defensive abgefangen. In der 78. Minute legte Alexander Loreck einen Ball super zu Mitch Kirschner auf die rechte Seite, dieser zog sofort ab, doch Miethsam konnte diesen Ball mit einem Reflex halten. Chancenlos war Miethsam dann eine Minute später, als Bernhard Rosenegger nach schönem Zuspiel von Alexander Loreck zum 4:1 abschloss. Fünf Minuten später scheiterte Rosenegger nach tollem Anspiel von Kirschner an Torwart Miethsam. Dennoch feierten die Vachendorfer ihren dritten Sieg in Serie. TL