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SC Vachendorf erwartet den TSV Übersee zum Derby

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Sie stehen beide mit ihren Mannschaften am Wochenende vor schwierigen Aufgaben: Übersees Kapitän Alexander Leicher (links) gastiert mit seinem Team beim SC Vachendorf, Bergens Maximilian Schustek (rechts) braucht mit seinem TSV einen Heimerfolg gegen den TSV Siegsdorf II. (Foto: Weitz)

Vor hohen Hürden steht das Spitzenduo der Fußball-A-Klasse VI zum regulären Beginn der Frühjahrsrunde. Am 18. von 26 Spieltagen muss der Gruppenprimus DJK Weildorf beim ESV Freilassing II antreten. Ebenfalls nicht einfach wird es für den Verfolger, den SC Vachendorf, der das Derby gegen den TSV Übersee zu absolvieren hat. Im Abstiegskampf steht das Aufsteigerduell des SC Weißbach gegen den SV Surberg im Mittelpunkt.


Die beiden machen heute, Samstag um 16 Uhr zugleich den Auftakt der Runde. Der mittlerweile auf den letzten Platz abgerutschte SC Weißbach (12 Punkte) hofft dabei gegen den um zwei Zähler besser postierten SV Surberg (10. Platz) auf den dritten Saisonsieg. Gegen die »Remiskönige« (8 Unentschieden) stehen die Vorzeichen nicht schlecht, zumal die Elf von Andi Rieder eine gute Vorbereitung absolvierte. Zwei Siege mit 5:0 gegen Oberteisendorf II und 5:1 beim TSV Marquartstein (beides B-Klassisten) steht eine 1:2 gegen den ligahöheren TSV Berchtesgaden gegenüber. Allerdings hat der SV Surberg seine zwei Siege ebenfalls in der Fremde geholt. Das Hinspiel endete mit einer 1:1-Punkteteilung.

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Punkte braucht auch der dritte Aufsteiger, der BSC Surheim II (13./13), der sein Auftaktspiel gegen das Überraschungsteam der Vorwoche, den SV Saaldorf II (8./21) bestreitet. Diese und drei weitere Begegnungen werden um 17 Uhr angepfiffen. Die Zähler wären immens wichtig, nachdem der Tabellenletzte TSV Teisendorf II mit dem Sieg am Ostermontag zum BSC aufgeschlossen hat.

Dagegen hat sich Saaldorf mit dem 4:3-Sieg mit dem Viererpack von Simon Zebhauser gegen Vachendorf etwas Luft verschafft und kann beruhigt das Gemeindederby bestreiten. Ein weiterer Dreier wäre schon die halbe Miete für ein weiteres A-Klassen-Ticket in der kommenden Saison.

Die »Rote Laterne« hat der TSV Teisendorf in der Vorwoche abgegeben, nun folgt die Prüfung gegen den Tabellenvierten WSC Bayerisch Gmain (31). Bei dieser Partie wurde für das Hinspiel noch vor der Winterpause das Heimrecht getauscht, dabei siegten die »Gmainer« mit 3:0. Nun stehen sich beide Kontrahenten schon wieder gegenüber. Die Elf von Florian Huber war mit 36 Mann in Rovinj in Kroatien im Trainingslager und geht gut gerüstet in das letzte Saisondrittel. Mehr als Platz 3 wird aber kaum drin sein, der Rückstand auf Vachendorf beträgt 9 Punkte.

Ebenfalls im Abstiegskampf befinden sich die SG Schönau II und der SV Ruhpolding. Beide haben mit 14 Punkten nur einen Zähler Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz. Die Partie wird im Alpenstadion möglicherweise auf Kunstrasen gespielt, was für den Absteiger SV Ruhpolding erschwerend dazukommen wird. Die Truppe aus der Biathlon-Hochburg versucht es nun wieder mit Stefan Brügmann auf der Kommandobrücke, der beim SVR zur Winterpause seine zweite Amtszeit angetreten hat. Er löste Markus Burgstaller ab. Nun soll es wieder nach oben gehen, damit nicht wie vor gut zehn Jahren der Weg in die B-Klasse angetreten werden muss. In Schönau sollte zumindest eine Punkteteilung angestrebt werden.

Der letzte Samstagskick findet am Fuße des Hochfelln beim Tabellendritten TSV Bergen (33) gegen den TSV Siegsdorf II (7./21) statt. Trainer Herbert Bischof sieht die Aussichten nüchtern. »Mehr als der dritte Platz wird nicht mehr drin sein, dafür sind die beiden Spitzenteams Weildorf und Vachendorf zu stark.« Den »Bronzerang« will er aber verteidigen, dafür soll mit einem Dreier gegen den Nachbarn begonnen werden. Siegsdorf ist auf dem Sprung zum Klassenerhalt, ob aber in Bergen die Punkte geholt werden, steht in den Sternen.

Zwei Spiele sieht der Sonntag mit dem Schlager des ESV Freilassing II (5./26) gegen den Spitzreiter DJK Weildorf (44). Anpfiff ist im Max-Aicher-Stadion um 15 Uhr. Die Eisenbahner um Trainer Veselko Safundzic warten seit drei Spielen auf einen Sieg, wollen aber den Spitzenreiter kalt erwischen und die Meisterschaft zumindest beim Spitzenduo wieder spannend machen. Eine Woche vor dem Topspiel gegen Vachendorf will natürlich die DJK ihren sechsten Auswärtssieg im neunten Spiel holen. Das Hinspiel endete mit 3:2 für Weildorf, die Gäste führten zwischenzeitlich 2:1, mussten sich aber trotzdem geschlagen geben.

Zur selben Zeit ist der SC Vachendorf (40) Gastgeber für den TSV Übersee (6./23) und will nach der Pleite in Saaldorf wieder in die Spur kommen. Im Hinblick auf das Topspiel in einer Woche sind drei Zähler für die Martin-Meier-Elf Pflicht. Übersee absolvierte mit einem 3:0-Sieg gegen Schleching einen guten Test. Der TSV will sich nun auch in Vachendorf gut präsentieren und besser aussehen als bei der 0:3-Hinspielniederlage vor eigenem Publikum. td