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SC Vachendorf am Ostermontag gegen Titelanwärter BSC Surheim

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Mit Schwung zum Erfolg? Den sechsten Heimsieg in Serie nehmen die Fußballer des SC Vachendorf (hier Tom Loferer) ins Visier. Ob das gegen die Spitzenmannschaft aus Surheim klappt? Dagegen ist Bischofswiesens Andreas Hochreiter (rechts) am Ostermontag mit seiner Mannschaft im Derby gegen den TSV Berchtesgaden gefordert. (Foto: Wirth)

Sechs Mannschaften sind am Osterwochenende in der Fußball-Kreisklasse IV gleich doppelt gefordert: Da nun auch noch die Partie SV Oberteisendorf gegen SV Ruhpolding (Samstag, 16 Uhr) in den Spielplan mit aufgenommen wurde, gilt das für diese beiden Mannschaften ebenso wie für den TSV Fridolfing, der heute (13.30 Uhr) den SC Anger empfängt und den BSC Surheim, der um 15 Uhr auf den ASV Grassau trifft. Am Ostermontag herrscht »volles Programm« mit sieben Begegnungen.


Den Auftakt am heutigen Karsamstag macht der TSV Fridolfing (8./23), der um 13.30 Uhr den ambitionierten SC Anger (4./31 Punkte) zu Gast hat. Die Angerer haben die Aufstiegsplätze noch in Reichweite. Nach ihrer 0:6-Pleite im Herbst in Piding holten sie mit einer 4-1-0-Bilanz kräftig auf. Entsprechend weiß Fridolfings Trainer Bernhard Zeif, was auf seine Schützlinge zukommt: »Das wird die nächste sehr schwere Aufgabe«, betont er. In der Vorwoche hatte es gegen Spitzenreiter SC Inzell »eine ansprechende Leistung gegeben, die leider nicht mit einem Punkt belohnt wurde.«

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Dennoch habe diese Partie Mut gemacht. Zwar sei die Personallage durch den Ausfall von Co-Spielertrainer Manuel Schild (Innenbandriss im Knie) nochmals verschärft worden, »aber die Bereitschaft, alles reinzuhauen, wird wie schon gegen Inzell auch in den nächsten Wochen gefordert sein.« Denn man will den Abstand zu den hinteren Plätzen wahren, »und dafür müssen wir unsere volle Leistungsfähigkeit auf den Platz bringen.« Es gelte, »die negativen Momente im Spiel schneller abzuhaken und dann das nötige Glück auch mal zu erzwingen.« Sollte das gegen den SC Anger nicht klappen, wäre am Montag beim SV Ruhpolding ein Punktgewinn umso wichtiger.

Der BSC Surheim (2./37) könnte am heutigen Samstag (15 Uhr) die Tabellenspitze übernehmen. Voraussetzung wäre ein Heimsieg gegen den ASV Grassau. Angesichts der Surheimer Heimbilanz (5-2-2) sollte ein Ergebnis wie im Hinspiel (3:0 für den BSC) möglich sein. Allerdings: Der ASV hat auswärts (3-0-5) auch schon ordentlich gepunktet.

Der SV Oberteisendorf (5./26) hat nach der jüngsten 0:2-Niederlage beim ASV Piding für seine Hoffnungen, noch den 3. Tabellenplatz erreichen zu können, einen Dämpfer erlitten. Nun gibt es im Heimspiel-Doppelpack die Chance, doch noch aufzuholen: Dazu wäre am heutigen Samstag (16 Uhr) gegen den SV Ruhpolding (12./16) der sechste Heimsieg (bisher: 5-2-1) nötig und am Ostermontag (15 Uhr) dann im Verfolgerduell gegen den SC Anger (4./31) ein weiterer Dreier.

Gegen den SVR sollte dies für die Schützlinge von Trainer Andi Horner auf jeden Fall drin sein, im Hinspiel gab's ein 2:2. Im Duell mit den starken Angerern (Hinspiel 0:2) dürfte es dann noch einmal deutlich schwerer werden für den SVO.

Sollte der BSC Surheim heute die Tabellenspitze erklimmen, wäre er als Gast für den SC Vachendorf (7./23) am Montag (15 Uhr) genau die richtige Herausforderung: Denn die Hausherren haben in den letzten zehn Partien (Bilanz 6-3-1) nur ein einziges Mal verloren, am vorigen Wochenende gab es ein beachtliches 0:0 beim SC Anger. Noch beeindruckender ist die Heimbilanz der Schützlinge von Markus Gastager in diesem Zeitraum: Die vergangenen fünf Heimspiele wurden allesamt gewonnen. Die Surheimer müssen sich also »warm anziehen«, wenn es keine negative Osterüberraschung geben soll. Im Hinspiel (3:0) setzte sich der BSC recht deutlich durch.

SC Inzell klarer Favorit gegen ESV Freilassing II

Titelkonkurrent SC Inzell (1./39) ist am Montag zur gleichen Stunde gegen Schlusslicht ESV Freilassing II (14./10) eindeutiger Favorit. Sollten die Schützlinge von Jürgen Biermaier und Georg Dumberger die Partie konzentriert genug angehen, dürfte es wie in der Hinrunde (2:0) einen Inzeller Erfolg geben.

Inzells Verfolger ASV Piding (3./34) ist am Montag um 15 Uhr beim ASV Grassau (9./23) gefordert. Die Pidinger haben mit 17 Punkten aus den vergangenen sieben Partien (5-2-0) mächtig Selbstvertrauen getankt. Dieses werden sie aber auch brauchen, denn zum einen ist Gastgeber Grassau auf seiner eigenen Sportanlage (4-2-2) durchaus ein gefährlicher Kontrahent, zum anderen gab's im Hinspiel eine bittere 0:2-Pleite für die Pidinger.

Um den Klassenerhalt geht es in den restlichen drei Partien des Ostermontags. Um 15 Uhr empfängt der SV Kirchanschöring II (6./25) den SB Chiemgau Traunstein (11./16), um 16 Uhr folgen die Partien SV Ruhpolding (12./16) gegen TSV Fridolfing (8./23) und FC Bischofswiesen (10./20) gegen TSV Berchtesgaden (13./10).

Die einzig praktisch schon gesicherte Mannschaft dieses Sextetts ist der SVK II. Dieser hat von acht Heimspielen immerhin sechs gewonnen, nun soll gegen den SBC Traunstein II der siebte Streich folgen. Doch die Gäste haben nichts zu verschenken. Da das Derby »für uns ein Höhepunktspiel« ist, so SBC-Trainer Gerald Straßhofer, könnte diesmal die Vorfreude auf die Begegnung beim SBC II größer sein als die Angst vor einer Niederlage – und dazu führen, dass die SBC-Kicker weniger gehemmt auftreten als zuletzt im direkten Abstiegsduell mit Bischofswiesen (1:4).

SV Ruhpolding muss letzte Reserven mobilisieren

Für den SV Ruhpolding gilt es um 16 Uhr, nach dem Auswärtsauftritt am Samstag die letzten Kraftreserven gegen den TSV Fridolfing zu mobilisieren. Die Hausherren (Bilanz 3-1-5) wollen unbedingt den vierten Heimsieg der Saison. Auswärts gab es für den SVR erst zwei Dreier – einen davon aber beim 4:2-Erfolg im Hinspiel in Fridolfing ...

Zu einem brisanten Derby kommt es beim FC Bischofswiesen: Die in diesem Jahr schon zweimal siegreichen Gastgeber (10./20) könnten sich mit einem weiteren Erfolg deutlich von der Abstiegszone absetzen. Zugleich könnten sie den Hoffnungen des Lokalrivalen TSV Berchtesgaden (13./10) auf den Ligaverbleib einen gehörigen Dämpfer versetzen. Doch auch der TSV verbuchte zuletzt ein Erfolgserlebnis: Das 4:2 gegen Grassau war der dritte Heimdreier der Saison. Nun wäre es dringend an der Zeit, die erschreckende Auswärtsbilanz (0-1-8) kräftig aufzubessern: Und so richtig »auswärts« ist ja ein Spiel in Bischofswiesen für den TSV nicht ... who