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SC Inzell trotz Unterzahl erfolgreich

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Nur selten war der Inzeller Torhüter Sebastian Schwabl so gefordert wie hier gegen Markus Heinemann. (Foto: Wukits)

Das hätte man so nicht erwarten können, dass der SC Inzell in seiner zweiten Partie der Frühjahrsrunde (die vorherigen drei Spiele mussten witterungsbedingt abgesagt werden) den TSV Traunwalchen dermaßen sicher im Griff hat. Auch in numerischer Überlegenheit gelang es der Gerry-Straßhofer-Truppe nicht, den SC entscheidend unter Druck zu setzen. Stattdessen gewann der SCI die Partie der Fußball-Kreisklasse Gruppe IV mit 4:0 und befindet sich weiterhin im Vorderfeld der Tabelle.


Inzell begann entschlossen und diszipliniert und verbuchte mit dem ersten Angriff in der 8. Minute auch gleich den ersten Treffer. Ein langer Ball von Michi Schaffler kam auf die linke Seite zu Andi Panitz. Der SC-Kapitän flankte nach innen und dort stand Fabian Zeidler. Dieser nahm das Leder mit dem rechten Fuß an, lupfte es auf den linken Fuß und vollstreckte zum 1:0. Nur drei Minuten später gleich der zweite Inzeller Treffer. Bei einem Gestochere im TSV-Strafraum fackelte Andi Panitz nicht lange und jagte mit einem Seitfallzieher das Leder rechts unten ins Netz.

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In der 13. Minute hatte Michi Neuhauser die Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Aus abseitsverdächtiger Position lief er allein auf Sebastian Schwabl zu, doch der SC-Torhüter parierte bravourös. In der Folge gestalteten die Gäste die Partie offen und hatten die nächste gute Aktion durch Markus Heinemann, doch dessen Freistoßknaller entschärfte Schwabl mit einer tollen Parade (20.). Zwei Minuten darauf wollte es Fabian Zeidler zu genau machen und traf nur die Oberkante des TSV-Tores. Danach verflachte die Partie zusehends.

Kaum waren die zweiten 45 Minuten angepfiffen, da stand es auch schon 3:0 für die Biermaier/Dumberger-Elf. Andi Panitz legte uneigennützig quer auf Fabian Zeidler und der junge SC-Stürmer hatte keine Mühe, das Leder im leeren Tor unterzubringen.

Eigentlich war die Partie nun gelaufen, aber Inzells Abwehrchef Michi Schaffler erhielt nach Beleidigung seines Gegenspielers die Rote Karte (52.). Doch damit nicht genug. Sechs Minuten später sah sein Teamkollege Markus Maier wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte und somit waren die Inzeller nur noch zu neunt. Allerdings konnte Traunwalchen mit der numerischen Überlegenheit wenig anfangen. In der 67. Minute verpasste Andreas Kötzinger um Zentimeter den möglichen ersten TSV-Treffer. Inzell konterte immer wieder geschickt. Zudem wurde auch noch Traunwalchen dezimiert, denn Stefan Dandl musste wegen wiederholten Foulspiels vorzeitig zum Duschen (71.). Den Schlusspunkt setzte Fabian Zeidler (86.). Armin Dumberger flankte zu Zeidler, der narrte noch seinen Gegenspieler und vollstreckte zum 4:0-Endstand. hw