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SBR eine Nummer zu groß für »Anschöring«

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Nichts zu holen gab es für Sebastian Leitmeier (links) und seinen SV Kirchanschöring im Toto-Pokal-Spiel gegen Bayernligist SB Rosenheim. Weitere Bilder von der Begegnung finden Sie im Internet unter www.traunsteiner-tagblatt.de (Foto: Butzhammer)

Es ist noch ein Sand im Getriebe beim SV Kirchanschöring. Bei seiner Pflichtspielpremiere im Rahmen des Toto-Pokals zog der Fußball-Landesligist gegen den SB Rosenheim mit 0:3 den Kürzeren. Auch aufgrund einer bescheidenen Personalsituation – es fehlten unter anderem Stützen wie Bernd Eimannsberger, Alexander Köberich und Max Willinger – war der Bayernligist schlichtweg eine Nummer zu groß für die Gelb-Schwarzen. In der Anfangsphase nutzte der Sportbund zwei Unachtsamkeiten des SVK eiskalt aus und stellte mit einem Doppelschlag innerhalb von 15 Minuten die Weichen früh auf Sieg.


Von Beginn an drückten die Rosenheimer aufs Gas und zwangen die »Anschöringer«, ordentlich dagegenzuhalten. Die Platzherren waren es auch, die der Führung ganz nahe waren, als Sebastian Leitmeier in Folge einer kurz ausgeführten Ecke knapp über das Gehäuse köpfte (3.). Nur zwei Minuten später sollte sich aber der Qualitätsunterschied beider Teams bemerkbar machen: Den ersten kleinen Stellungsfehler in der neu formierten SVK-Defensive nutzte der SBR in Person von Johannes Zottl zur Führung für die Innstädter.

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Temporeich ging's in der Folge auch weiter; sehr zur Freude der 212 Zuschauer im Stadion an der Laufener Straße. Doch Christoph Börtschök hatte ebenso wenig Glück, als er den Ball aus zentraler Position an die Latte hämmerte, wie auf Kirchanschöringer Seite Stephan Schmidhuber, der den Rosenheimer Torhüter Simon Vockensperger umkurvte, aus spitzem Winkel allerdings an einem Abwehrbein auf der Linie scheiterte.

So baute die Elf aus Rosenheim ihren Vorsprung aus. Nach einem Fehlpass schnappte sich Börtschök den Ball und setzte zu einem sehenswerten Solo an. Beim Versuch, in höchster Not gegen den einschussbereiten SBR-Angreifer zu klären, bugsierte Albert Eder das Leder ins eigene Tor.

Im Anschluss lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, wobei die Rosenheimer in ihren Aktionen stets einen Tick abgeklärter wirkten als die Gastgeber. Nach weiteren guten Chancen auf beiden Seiten ging's mit in die Pause.

Aus dieser kamen die »Anschöringer« etwas engagierter. Ein Torerfolg blieb den Gelb-Schwarzen allerdings verwehrt. Erst blieb der Pfiff des souveränen Schiedsrichters Michael Bacher nach einer strittigen Situation um Leitmeier aus und wenig später verzog Michael Lissek den entscheidenden Pass zu dem SVK-Stürmer.

Das hohe Tempo aus der ersten Halbzeit und der klare Spielstand zollten in der Folge ihren Tribut. Die Partie verflachte, geriet aus Sicht des Sportbunds aber nicht mehr außer Kontrolle. Vielmehr schloss Börtschök zehn Minuten vor dem Abpfiff einen Konter mit einem strammen Volleyschuss zum 3:0-Endstand ab. bts