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SBC-Spieler sollen »keine Konter zulassen«

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Er fällt beim SBC Traunstein voraussichtlich für den Rest der Herbstrunde aus: Defensivmann Patrick Petzka. (Foto: Weitz)

Mit einem Sieg die Herbstmeisterschaft feiern – dieses Ziel verfolgen die Bezirksliga-Kicker des SB Chiemgau Traunstein im Gastspiel beim SV Heimstetten II, das am morgigen Sonntag um 15 Uhr angepfiffen wird.


Die Euphorie in Traunstein ist seit dem Umzug in den neuen EHG-Sportpark riesengroß – doch das zwischenzeitliche Auswärtsspiel beim SC Baldham-Vaterstetten wurde verpatzt (unnötige 1:2-Niederlage).

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Das ärgert SBC-Trainer Franz Gruber noch immer, weshalb er die Spielvorbereitung optimieren möchte. »Wir werden mit unseren zwei Kleinbussen diesmal früher losfahren. Beim Baldham-Spiel sind wir in einen Stau gekommen, dann haben wir die erste Halbzeit ziemlich verpennt – daraus müssen wir einfach lernen und die entsprechenden Konsequenzen ziehen.«

In personeller Hinsicht wird es bei den Traunsteinern möglicherweise einige Veränderungen geben. Sicher ist, dass Kapitän Jochen Thudt (wurde zuletzt von Tobi Berz hervorragend als Spielführer vertreten) in die Anfangsformation zurückkehrt. Zuletzt kam der Routinier beim 3:0-Sieg gegen den TSV 1860 Rosenheim II zu einem etwa 20-minütigen Comeback in der »Ersten« und spielte anschließend noch mehr als eine Halbzeit im Kreisliga-Team (1:1 gegen Altenmarkt). »Jogi« ist also wieder fit!

Dagegen fällt Patrick Petzka voraussichtlich für den Rest der Herbstrunde aus. Der bissige Defensivmann, der zuletzt mit soliden Leistungen überzeugte, zog sich im Dienstags-Training eine Sprunggelenksverletzung zu und muss wohl mindestens drei bis vier Wochen pausieren. »Schade, denn Patrick war unheimlich gut drauf«, kommentiert Gruber diesen Ausfall. Fraglich ist zudem der Einsatz von Arthur Wittmann (Grippe), sodass eine weitere Umstellung in der Startformation fällig werden könnte.

Aber Gruber hat ja genügend motivierte Nachrücker in der Hinterhand, außerdem ist Florin Defta aus seinem Kurzurlaub zurück. Auch die Tatsache, dass die »Zweite« bereits heute in der Kreisliga in Bad Reichenhall ran muss, ist positiv zu werten. Denn dadurch gibt es keine »Terminkollisionen«, auf die man sich im Traunsteiner Lager einstellen muss.

Aufsteiger Heimstetten II, dessen »Erste« bekanntlich in der Regionalliga kickt, hat bislang eine ordentliche Saison gespielt – aber vor allem auch eine äußerst markante Bilanz zu Buche stehen. Der Tabellenneunte gewann zwar fünf seiner sieben Auswärtsspiele, konnte aber nur eines seiner sieben Heimspiele im herrlichen Sportpark für sich entscheiden.

»Daraus kann man ganz klar ablesen, dass es eine Mannschaft ist, die sehr gut kontern kann«, erklärt Franz Gruber, »ich habe meinen Jungs deshalb am Donnerstag in der Spielersitzung eindringlich gesagt, dass wir auf keinen Fall Kontersituationen der Heimstettener zulassen dürfen.« cs