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SBC-Handballer bestreiten letztes Heimspiel

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Eine bislang herausragende Saison geht für Traunsteins Bezirksoberliga-Handballer nun in die Zielgerade. Die Kreisstädter haben sich als Aufsteiger eine Menge Respekt vor der Konkurrenz in der höchsten oberbayerischen Liga erspielt.


Die »Zebras« um Trainer Herbert Wagner und Co-Trainer Matthias Orwat holten 13 Siege aus 20 Spielen, hinzu kamen 2 Remis und 5 Niederlagen.

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Derzeit bedeutet diese Traunsteiner Bilanz den dritten Tabellenplatz und genau diese Platzierung wäre bereits im Hinblick auf das Saisonende gesichert, wenn auch das elfte und letzte Heimspiel der Saison am Samstag um 19.30 Uhr in der Landkreishalle an der Wasserburger Straße gewonnen würde.

Allerdings ist ein äußerst unangenehmer Gegner zu Gast: Mitaufsteiger Post-SV München versucht noch mit aller Kraft, den Abstieg in die Bezirksliga zu vermeiden.

Der PSV hat sich dabei vor der Partie am Samstag gewaltig Selbstvertrauen – und zwei eminent wichtige Punkte – geholt. In einem Nachholspiel ging der Post-Sportverein am vergangenen Donnerstag mit einem überraschenden 33:30-Auswärtserfolg beim eigentlich so heimstarken TSV Ebersberg vom Parkett. Dennoch ist der PSV mit 14:26 Punkten Zehnter (von zwölf Mannschaften) und damit auf einem Abstiegsrang und liegt noch einen Zähler hinter dem rettenden 9. Platz.

Die SBC-Handballer dürften daher vorgewarnt sein. Zumal im Hinspiel nur ein knapper 24:22-Erfolg gelang, der nach einer hart umkämpften Partie erreicht worden war.

Nun wollen Trainer Herbert Wagner und seine Schützlinge ihr letztes Heimspiel der Saison unbedingt für sich entscheiden. Schließlich gilt die Traunsteiner Landkreishalle seit mehr als eineinhalb Jahren als »uneinnehmbare Festung« – und das möchte man auch nach der Begegnung am Samstag mit dem treuen Publikum nach Spielende gebührend feiern.

Nicht nur für eine makellose Heimbilanz wäre dieser Heimsieg wichtig, sondern auch für die theoretischen Titelchancen der Traunsteiner, die nur einen Punkt Rückstand auf das Führungsduo aus Milbertshofen und Vaterstetten aufweisen. Hierzu müsste aber das Führungsduo in seinen letzten beiden Spielen jeweils noch einmal patzen.

»Die Chance, dass diese Situation eintrifft, ist zwar gering, doch wir rechnen mit allem. Deshalb werden wir auch bis zum letzten Spiel beim SV Laim am 13. April nochmal alles in die Waagschale werfen, um vielleicht wie in der vergangenen Saison noch für eine Überraschung zu sorgen«, so der selbstbewusste Traunsteiner Trainer.

Für das Spiel am Samstag dürfte dem engagierten Halleiner wohl der gesamte SBC-Kader zur Verfügung stehen, wobei Jürgen Markon angeschlagen ins Spiel gehen wird. ALA