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Mevlud Sherifi (rechts, hier im Duell mit dem Aiglsbacher Admir Music) will mit dem SB Chiemgau auch heute Abend im Nachholspiel gegen den TSV Ampfing nach Möglichkeit dreifach punkten. (Foto: Weitz)

SBC will gegen den Ex-Coach nachlegen

Nach dem erfolgreichen Start in die Frühjahrsrunde mit dem 2:1-Sieg gegen den TV Aiglsbach geht es für die Landesliga-Fußballer des SB Chiemgau Traunstein heute Abend direkt weiter. Zum Nachholspiel stellt sich um 19.30 Uhr der TSV Ampfing in der Großen Kreisstadt vor. Gespielt wird wieder auf dem Kunstrasenplatz. Für die Zuschauer gilt weiterhin die 2G-Regel.


Dabei wird es auch ein Wiedersehen mit Ex-Trainer Rainer Elfinger geben. Er hatte ja bis Anfang August 2021 das Sagen beim SB Chiemgau gehabt, ist dann aber nach einem schwachen Start als Cheftrainer zurückgetreten. Wenig später heuerte Rainer Elfinger beim Ligarivalen TSV Ampfing an.

Auf das Wiedersehen mit dem Ex-Coach freut sich SBC-Abteilungsleiter Ulli Habl. »Ich schätze ihn sehr«, betont er. Gastgeschenke soll es aber keine geben. »Das wird sicherlich eine interessante Aufgabe werden«, ergänzt Habl, »aber wir wollen den Schwung aus dem Auftaktsieg mitnehmen.«

Das sieht auch SBC-Spielertrainer Danijel Majdancevic so. »Das hier ist unser Wohnzimmer und da wollen wir gewinnen.« Zudem will er mit seiner Elf unbedingt die Serie von drei Pflichtspielsiegen am Stück – zwei davon gab es noch im vergangenen Herbst – fortsetzen.

Auch die Schweppermänner starteten erfolgreich in das Jahr – und haben bereits zwei Siege eingefahren. Zunächst gab es einen 3:2-Erfolg gegen die Sportfreunde Schwaig und dann feierte der TSV noch einen 2:0-Erfolg beim TSV Kastl. Neben Daniel Toma traf in diesem Spiel auch Torjäger Goran Divkovic, der auch schon einmal das Trikot der Traunsteiner getragen hat. Damit kletterten die Ampfinger in der Tabelle auf den 9. Platz vor (23 Spiele/32 Punkte) und bauten so den Vorsprung auf die Abstiegsplätze weiter aus. Den ersten Rang in der gefährdeten Zone belegt jetzt ja der TV Aiglsbach als Vierzehnter (23/23). Den 13. Rang – und damit das rettende Ufer – hat der SB Chiemgau (22/24) nun erreicht. Und in die gefährdete Zone wollen die Traunsteiner auch bis zum Schluss der Saison nicht mehr hinein rutschen.

SB

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