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SBC unter Druck, Kastl ganz locker

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SBC-Spieler Max Probst (rechts, hier im Duell mit dem Raublinger Torhüter Dominik Krammer) soll heute im Angriff wirbeln und nach Möglichkeit auch gegen Kastl treffen. (Foto: Weitz)

Vor dem heutigen Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga Ost gegen den TSV Kastl (19 Uhr, Jakob-Schaumaier-Sportpark) spricht Traunsteins SBC-Trainer Adam Gawron von »zwei ganz heißen Wochen«. Er könne sich gut vorstellen, sagt er, »dass eine der beiden vorderen Mannschaften an diesem oder am nächsten Wochenende Federn lässt – ich hoffe natürlich nicht, dass wir das sind«. Bekanntlich führt seine Truppe das Klassement mit dem Mini-Vorsprung von nur einem Zähler vor dem SV/DJK Kolbermoor an, der morgen zu Hause gegen den TSV Ebersberg spielt.


Das nervenaufreibende Kopf-an-Kopf-Rennen meistern beide Spitzenteams bislang hervorragend, wobei vor allem der jüngste Traunsteiner 4:2-Erfolg beim TSV Ampfing ein klares Ausrufezeichen und ein Beweis der SBC-Klasse war. »Ampfing war eine sehr starke Mannschaft, ich musste laut werden in der Halbzeitpause«, resümiert Gawron. Auch den heutigen Gegner, die Sven-Vetter-Elf aus Kastl, bezeichnet der Traunsteiner Trainer als Mannschaft, »die fußballerisch zu den besten der Liga gehört«.

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Beim Traunsteiner Hinspielsieg gegen den Aufsteiger hätten zudem »bei den Kastlern ein paar Urlauber gefehlt, sie könnten also am Freitag durchaus besser aufgestellt sein als in der Vorrunde«, erklärt Gawron. In seinem eigenen Kader wird es die eine oder andere Veränderung geben, betont er. »Ich kann aber vor dem Abschlusstraining (gestern Abend, Anm. d. Red.) noch nicht sagen, ob das auch für die Anfangself gilt.«

Auch im Hinblick auf die neue Saison laufen schon Gespräche mit potenziellen Neuzugängen, wobei Gawron zugibt, dass die Aussagen der betreffenden Spieler gemischt sind: Die einen würden nur im Aufstiegsfall kommen, die anderen eventuell auch in der Bezirksliga. »Fix ist aber noch nichts«, sagt der A-Lizenz-Trainer. Wenn die Neuen dann ähnlich einschlagen wie die Winter-Zugänge, dann hätte man wohl alles richtig gemacht. Denn: Daniel Willberger, Maxi Probst und Sam Kaltenhauser gehören zweifellos zu den Gewinnern der Frühjahrsrunde. Gerade die Tore von Probst (sieben »Buden« in nur fünf Spielen) sind unverzichtbar. »Er hat sich gut ins Team gespielt, bekommt aber auch die Vorlagen. Auch die anderen Offensivspieler wie Stefan Mauerkirchner und Florian Griesbeck sind unheimlich wichtig. Bei uns kann jeder Tore schießen«, so Gawron.

Die Kastler haben vielleicht den Vorteil, dass sie befreit aufspielen können, liegen sie doch deutlich über dem Soll und haben im Prinzip keine Chance mehr auf den Landesliga-Aufstieg. Ihr Rückstand auf Relegationsrang zwei beträgt aussichtslose zwölf Punkte.

Das Ziel für heute Abend beschreibt Vetter so: »Man fährt ja quasi schon mit einem Punkt hin. Wenn wir auch mit einem wieder zurückfahren, ist das o.k.« Zudem kündigt er frech an, sich keineswegs verstecken zu wollen: »Wir werden ganz sicher nicht nur hinten drin stehen.« cs