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SBC Traunstein mit Ausfällen in der Offensive

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Sein Schwung wird dem SBC Traunstein in den nächsten Wochen fehlen: Florian Griesbeck (rechts – hier im Duell mit dem Ampfinger Waldemar Miller) fällt verletzt aus. (Foto: Weitz)

Nach nur einem Sieg aus den letzten fünf Spielen möchten die Bezirksliga-Fußballer des SB Chiemgau Traunstein heute (17 Uhr) beim Gastspiel in Kastl in die Erfolgsspur zurückkehren. Die Aufgabe beim Neuling dürfte aber nicht einfach werden, denn die Kicker aus der Großen Kreisstadt müssen gegen die Truppe von Trainer Sven Vetter zwei Offensivleute ersetzen: Dominik Waritschlager weilt im Urlaub. Und im Donnerstagstraining zog sich der Ex-Traunreuter Florian Griesbeck zu allem Überfluss einen Bänderriss im Sprunggelenk zu, der ihn wohl etwa vier Wochen zum Aussetzen zwingt.


»Er ist saublöd umgeknickt, ohne Fremdeinwirkung«, so SBC-Spartenleiter Rainer Hörgl, »das ist natürlich einerseits bitter, andererseits wissen wir spätestens seit seiner ersten Verletzung in dieser Saison, dass er ein gutes Heilfleisch hat. Ich gehe also davon aus, dass er bald wiederkommt.«

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Hörgl gibt unumwunden zu, dass er von den Auftritten des Adam-Gawron-Teams in den vergangenen Wochen nicht immer begeistert war. »Momentan haben wir einen kleinen Hänger. Die Selbstverständlichkeit unserer Abläufe, wie sie in der Saison-Anfangsphase zu sehen war, ist uns etwas abhandengekommen. Aber da müssen wir jetzt halt durch!«

Doch es sei beileibe nicht alles schlecht gewesen bei den jüngsten Auftritten, betont der Abteilungschef. »Das Spiel in Raubling (0:1) haben wir sehr unglücklich verloren. Dort haben wir sehr gut gespielt. Letzten Freitag gegen Ampfing (1:1) war die Leistung nicht so berauschend, aber die Chancen zum Sieg wären vorhanden gewesen. Gegen eine Mannschaft mit so hervorragenden Einzelspielern muss man dann halt auch mal mit einem Punkt leben können«, sagte Hörgl nach dem Duell mit seinem früheren Verein von der Isen.

Dass man heute – auch wenn man das beste Auswärtsteam der Liga stellt – den gastgebenden TSV keineswegs im Schongang bezwingen wird, darüber ist man sich im Traunsteiner Lager im Klaren. Die Kastler sind zwar nur Vorletzter mit einer 2-0-5-Gesamtbilanz, haben aber zwei Spiele weniger absolviert als das Gros der Bezirksligisten. Und vier ihrer Niederlagen sind nur mit einem Tor Unterschied ausgefallen, was sich auch im Trefferverhältnis von 10:11 niederschlägt.

Zuletzt ernteten die Kastler jedenfalls viel Lob für ihre Spielweise, aber selten Punkte. In punkto Aufstellung gibt es bei den Hausherren noch einige Fragezeichen. Neben den angeschlagenen Michael Aigner und Dominik Grothe steht auch noch ein Fragezeichen hinter Pascal Kaiser (Schule) sowie Robert Gross und Alexander Nigl (beide Beruf).

TSV-Abteilungsleiter Thomas Genz glaubt weiter an das Team, das seiner Einschätzung nach bisher in allen Spielen mindestens gleichwertig war. Er erhofft sich für heute einen Punkt, um nächste Woche – erneut zu Hause – im Kellerderby gegen Waldkraiburg einen Dreier nachzulegen. cs

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