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SBC Traunstein II nach 2:1-Derbysieg gerettet

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Am letzten Spieltag der Fußball-Kreisliga Gruppe II gab es ein spannendes Abstiegsderby zwischen dem SBC II und dem TSV Siegsdorf. Die Traunsteiner hatten dabei das bessere Ende für sich und durften am Ende den direkten Klassenerhalt feiern. (Foto: Wirth)

Mit einem Blitztor in der ersten Spielminute startete das Abstiegsderby in der Fußball-Kreisliga Gruppe II zwischen dem SB Chiemgau Traunstein II und dem TSV Siegsdorf. Nur der Sieger war direkt gerettet, den Gästen hätte dabei schon ein Remis gereicht. Doch nach dem 2:1-Heimsieg hat die Elf von Bernd Ober den Klassenerhalt auf den letzten Drücker geschafft (wir berichteten kurz). Siegsdorf dagegen, auch ein Ex-Klub von Ober, muss nun in die Abstiegsrelegation.


Die Gäste waren noch im Tiefschlaf: Mit dem ersten Angriff über die rechte Seite landete eine Flanke von Steffen Teetz bei dem am langen Eck lauernden A-Junioren-Spieler Maximilian Eibl, der aus kurzer Distanz nur noch einzuschieben brauchte – eine eiskalte Dusche für Siegsdorf nach 30 Sekunden bei über 30 Grad. Der SBC Traunstein II hatte mit seinen zwei bis drei blitzschnellen Angriffen die nötige Effektivität. So auch in der 31. Minute: Lukas Schützinger bediente Markus Mittermaier, der alleine auf Fabian König zusteuerte und zum 2:0 einschoss. Ein 35-Meter-Lattenkracher von Rupert Knerr, der sich ein Herz fasste und abzog, sorgte für Aufregung vor dem Heimtor (37.).

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Der TSV Siegsdorf war zwar wesentlich besser im Spiel, wirkte aggressiver und zielstrebiger nach vorne, ohne jedoch große Torchancen zu kreieren. Der SBC II hingegen war nur noch auf Konter aus. Zunehmend wurde die Partie nun auch immer hektischer.

Mit dem allerersten gelungenen Angriff erzielten die Gäste fast aus dem Nichts heraus den Anschlusstreffer. Zuerst gab es einen schönen doppelten Doppelpass über Florian Mader und Andreas Frauendienst, dessen scharfe Hereingabe von der linken Außenbahn lenkte Sascha Leuendorf dann unglücklich und unhaltbar ins eigene Tor (53.) ab.

In der Schlussphase wurde die Partie dramatisch und der SB Chiemgau Traunstein II lieferte nur noch eine Abwehrschlacht. SBC-Torwart Andreas Abfalter konnte einen langen Ball mit Mühe über die Latte lenken (89.). Die Nachspielzeit dauerte dann sechs Minuten. Siegsdorf versuchte es jetzt mit der Brechstange. Ein langer Ball in den Strafraum kam zu Mader, sein Dropkick war dann allerdings zu schwach (90.+3). Den letzten Versuch hatte Alexander Eckart. Sein Linksschuss aus 16 Meter ging jedoch am Tor vorbei. SBC-Pressesprecher Peter Mallmann fiel ein Stein vom Herzen: »Der Sieg war nicht unverdient und wir sind Gott sei Dank im kommenden Jahr in der Kreisliga dabei.« td