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SBC Traunstein II holt die Meisterschaft

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Der SB Chiemgau Traunstein II jubelte über die Meisterschaft in der Fußball-Kreisklasse IV, vordere Reihe, von links: Fabio Thomas, Tobias Berz, Trainer Gerald Straßhofer, Jan Hintermeier; mittlere Reihe, von links: Stefan Reis, Maximilian Baumann, Florian Marchl, Mateusz Galanek, Marc Sowa, Bastian Buchner, Michael Reis, Sergiu Nuta; hintere Reihe, von links: Maximilian Fenninger, Felix Maassen, Fabian Reff, David Schwarz, Lars Lewerenz, Jan Zentgraf, Thomas Reis und Robert Begic. (Foto: Wegscheider)

Der SBC Traunstein II hat im Spitzenspiel der Fußball-Kreisklasse IV den SC Inzell mit 2:1 besiegt und sich damit beim Verfolger vorzeitig die Meisterschaft gesichert. Der Sieg war am Ende mehr als verdient und hätte bei besserer Chancenauswertung auch noch höher ausfallen können. Inzell verpasste es durch zu wenig Eigeninitiative, die Gäste unter Druck zu setzen, um so das Titelrennen weiter offen zu halten.


Vor allem in der ersten Halbzeit war die Traunsteiner Mannschaft die agilere, musste aber mit einem 0:1 Rückstand in die Pause gehen. In der 7. Minute gab es den ersten Hochkaräter für den SBC: Einen Einwurf von der rechten Seite verlängerte Maxi Fenninger zu Marc Sowa und dessen Schuss aus acht Meter parierte Sebastian Schwabl glänzend. Der Abpraller landete bei Mateusz Galanek, aber eine erneute Glanzparade von Schwabl verhinderte einen Treffer. Bei Galaneks Nachschuss rettete der linke Außenpfosten.

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Zehn Minuten später flankte Tobias Berz von der linken Seite in die Mitte zu Marc Sowa, aber dessen Kopfball ging knapp am linken Pfosten vorbei. In der 23. Minute prallte eine Direktabnahme von Maxi Baumann nach einem langen Ball von Felix Maaßen vom rechten Pfosten ins Aus.

Der erste richtige Angriff des SC Inzell führte hingegen gleich zum Erfolg: Andi Dießbacher passte in den Lauf zu Fabian Zeidler, der spielte sich auf der rechten Seite in den Strafraum und bediente in der Mitte Andi Panitz. Der traf aus neun Meter zum 1:0 ins rechte untere Eck. Eine Minute später wäre fast noch ein Tor für Inzell gefallen, doch diesmal köpfte Andreas Panitz eine Armin-Dumberger-Flanke etwas zu ungenau, sodass SBC-Torhüter Sergiu Nuta klärte.

Nach dem Wechsel war zunächst Inzell stärker und hatte durch Fabian Zeidler eine gute Gelegenheit, das Ergebnis zu erhöhen. Er tankt sich über links durch, allerdings wurde sein Schuss aus zwölf Meter leicht abgeblockt und Sergiu Nuta parierte. In der 51. Minute versuchte es Fabian Zeidler links unten, aber der SBC-Torhüter machte sich lang und drehte den Ball um den Pfosten.

In der Folge steigerten sich die Gäste und übernahmen wieder das Kommando. In der 65. Minute verlängerte Maxi Fenninger einen Einwurf von der linken Seite zu Bastian Buchner und der jagte den Ball scharf und unhaltbar ins lange Eck zum 1:1-Ausgleich. Inzell hätte zwei Minuten später wieder in Führung gehen können, aber Sergiu Nuta entschärfte den Kopfball von Michel Hernandez gegen die Laufrichtung noch.

Die Entscheidung über die Meisterschaft fiel schließlich in der 78. Minute: Einen Freistoß von der linken Seite spielte Traunsteins Tobias Berz in die Mitte zu Maxi Fenninger und dessen Kopfball unter die Latte brachte das 2:1 für die Gäste.

Die Freude bei den Traunsteinern war nach dem Schlusspfiff natürlich riesig. Im nächsten Jahr wird die Mannschaft von Trainer Gerry Straßhofer wieder in der Kreisliga auflaufen. »Es war einfach überragend, was die Jungs die Saison über geleistet haben«, lobte der gerührte Trainer. »Sie haben alles umgesetzt, was wir vor der Partie besprochen haben. Insgesamt gesehen sind wir, glaube ich, verdient Meister geworden.«

Für den zweitplatzierten SC Inzell gilt es in den verbleibenden zwei Spielen jetzt, seinen Vorsprung zu verteidigen, um wenigstens noch die Relegation zu erreichen. hw