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SBC Traunstein fordert den Tabellenführer heraus

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SBC-Abwehrspieler Maxi Trzewik (links) droht wegen seiner Rückenbeschwerden eine längere Pause. (Foto: Weitz)

Zum Abschied von der Ausweichstätte Surberg bekommt es der Fußball-Bezirksligist SBC Traunstein mit dem Spitzenreiter zu tun: Die Mannschaft von Franz Gruber fordert am heutigen Samstag um 15 Uhr den drei Punkte besser platzierten TSV Ebersberg heraus.


»Wir könnten ja auch da stehen, wo jetzt Ebersberg steht, insofern erwarte ich trotz einiger Ausfälle, die wir haben, ein Duell auf Augenhöhe. Ein Punkt ist das Minimalziel«, erklärt SBC-Trainer Gruber, der natürlich auch darüber bestens informiert ist, dass die Grün-Weißen auswärts durchaus verwundbar sind und in der Fremde nur eines von vier Spielen gewonnen haben. Darin dürfte in der Tat ein kleiner Vorteil der Traunsteiner liegen, zumal der SBC in Surberg noch ungeschlagen ist (Bilanz: 3-1-0/12:6 Tore).

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Prominentester Ausfall auf Gastgeber-Seite könnte Maxi Probst (mit zehn Treffern Führender in der Bezirksliga-Torschützenliste) sein, dessen Einsatz wegen hartnäckiger Knieprobleme stark gefährdet ist. »Wenn es irgendwie geht, wird er geschont«, sagte Gruber nach dem Abschlusstraining, in dem sich auch noch Offensivspieler Georg Dengel eine Sprunggelenksverletzung zuzog.

Doch damit nicht genug: Auch Innenverteidiger Maxi Trzewik, der wegen massiver Rückenprobleme wohl für längere Zeit ausfällt, und Mittelfeldspieler Arthur Wittmann (Urlaub) stehen heute nicht zur Verfügung. Zu früh kommt ein Einsatz für Offensivmann Tony Schneider, der nach einer langen Verletzungspause in dieser Woche erst wieder das Training aufgenommen hat. Torwart Lucas Frauendienst (Fingerbruch) muss derzeit noch komplett pausieren.

»Aber ich will trotzdem nicht jammern«, betont Gruber, »denn die Nachrücker sind keine Notlösungen, sondern lauter gute Leute.« Damit meint er vor allem Patrick Petzka, Florin Defta und den Ex-Altenmarkter Nick Heinrich, die sich nun natürlich Hoffnungen auf einen Platz in der Startformation machen. Auch Johannes Schreiber wäre eine Alternative, dürfte aber zunächst auf der Bank Platz nehmen, damit er anschließend in der Kreisliga-Mannschaft auflaufen kann (17 Uhr/gegen TSV Kastl).

»Mittlerweile haben wir uns in Surberg so gut eingelebt, dass man von einem echten Heimspiel sprechen kann«, betont Gruber, der sich aber natürlich trotzdem auf den neuen EHG-Sportpark freut, in dem es am 28. September gegen den 1. FC Miesbach erstmals um Punkte gehen wird. Davor stehen für den SBC noch die beiden Gastspiele beim SV Aschau/Inn und TuS Raubling auf dem Plan. cs