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SBC: Gut gespielt und Chancen gut verwertet

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SB/DJK Rosenheim II: Zmugg, Yergezen (ab 80. Grabl), Feldner, Niesner, Weiß (ab 60. Schinzel), Markus Höhensteiger, Reichmacher, Thomas Höhensteiger, Maierbacher (ab 74. Schmid), Novak, Tot.


SB Chiemgau Traunstein: Sebastian Schreiber, Thudt, Thalhauser, Tobias Berz (ab 74. Maxi Bauer), Schön, Mauerkirchner, Probst (ab 78. Wendlinger), Marchl, Maxi Trzewik, Wittmann, Dengel.

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Schiedsrichter: Keiser (FC Ismaning).

Zuschauer: 60.

Tore: 0:1 (39.) Mauerkirchner, 0:2 (55.) Schön, 1:2 (59.) Maierbacher, 1:3 (70.) Schön, 1:4 (88.) Mauerkirchner.

Als »Wundertüten-Teams« hatten sich der SB/DJK Rosenheim II und der SB Chiemgau Traunstein bislang in dieser Saison in der Fußball-Bezirksliga Ost präsentiert – da war es dann kein Wunder, dass diesmal nicht das übliche Remis beim Duell in Rosenheim herauskam. Die Traunsteiner siegten verdient mit 4:1.

»Das geht auch in dieser Höhe in Ordnung«, meinte ein sichtlich zufriedener Traunsteiner Trainer Gerhard Balk nach der Begegnung. Bei seiner Mannschaft hatte ziemlich viel gepasst, die Traunsteiner wirkten über weite Strecken nach hinten kompakt und nach vorne spielfreudig, erspielten sich einige gute Strafraumszenen und verwerteten diese diesmal auch.

SBR-Trainer Werner Wirkner hingegen war sprachlos. Sein Team konnte nichts von der spielerischen Leistung umsetzen, die man in dieser Saison zumeist gezeigt hatte. Nach zehn Gegentreffern aus den letzten drei Spielen dürfte Wirkner heilfroh sein, dass nun die Winterpause kommt.

Von Beginn an übernahm Traunstein das Kommando und hatte die ersten Chancen – hatte nach einer halben Stunde aber auch Glück, dass die Rosenheimer einen Abpraller von Torwart Sebi Schreiber nicht nutzen konnten. Die verdiente Führung fiel dann, als Maxi Probst auf dem Flügel den jungen Rosenheimer Eren Yergezen stehen ließ und im Strafraum Abwehrmann Michael Feldner nicht auf der Höhe war – Stefan Mauerkirchner sagte Dankeschön und traf.

Im zweiten Durchgang zischte zunächst ein Schuss von Dominik Reichmacher am Traunsteiner Tor vorbei, ehe die Gäste mit einem herrlichen Spielzug über Jochen Thudt, Mauerkirchner und Probst den quirligen Patrick Schön freispielten, der zum zweiten Tor traf.

Die Gastgeber schafften zwar durch Lukas Maierbacher den Anschluss, als Schreiber das Leder wieder nach vorne prallen ließ, das Aufbäumen dauerte allerdings nur wenige Minuten. Dann spielte Mauerkirchner einen Pass durch die Rosenheimer Defensive und Schön schoss am langen Pfosten ein – da hatte die eh schon dezimierte SBR-Deckung, die dann auch noch auf den angeschlagenen Harald Weiß verzichten musste, kräftig geschlafen.

Noch einmal gab es die Chance zum Anschluss, doch Reichmacher visierte aus wenigen Metern die Querlatte an. »Da wäre es noch einmal eng für uns geworden«, meinte Traunsteins Pressesprecher Peter Mallmann. Es wurde dann aber sogar noch deutlich, weil Mauerkirchner ein Missverständnis der Gastgeber zum 4:1-Endstand nutzte. tn

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