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SB Chiemgau möchte seine Miniserie auch in Landsberg fortsetzen

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SBC-Kapitän Max Bauer (am Ball, hier im Duell mit dem Kirchanschöringer Tobias Schild) ist mit seiner Mannschaft heute im Kellerduell in Landsberg gefordert und möchte dort die Miniserie – zuletzt feierten die Traunsteiner in der Bayernliga Süd ja zwei Siege in Serie – weiter ausbauen. Im Hintergrund beobachtete Daniel Willberger die Szene. (Foto: Weitz)

So schnell kann es gehen: Nach zwei Siegen hintereinander hat sich Aufsteiger SB Chiemgau Traunstein in der Fußball-Bayernliga Süd eindrucksvoll zurückgemeldet. Zwar steht die Truppe von Trainer Stephan Schmidhuber als Tabellenvorletzter noch immer auf einem direkten Abstiegsplatz, aber der Rückstand auf die direkten Mitkonkurrenten ist geschmolzen.


»Wenn man sich die Tabelle vor zwei Wochen angesehen hat, hat es ganz schlecht ausgeschaut«, betont auch Stephan Schmidhuber. »Umso schöner ist es, jetzt zu sehen, dass man sich mit einer kleinen Serie auch wieder da unten rausarbeiten kann.«

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Schon an diesem Wochenende könnten die Traunsteiner (20 Spiele/17 Punkte) sogar die direkten Abstiegsplätze verlassen und auf einen der vier Relegationsplätze vorrücken. Voraussetzung ist aber: Die Schmidhuber-Elf setzt ihre Miniserie fort und kann auch am heutigen Samstag um 14 Uhr im Kellerduell gegen den TSV Landsberg – die Stadt am Lech liegt rund 53 Kilometer westlich von München – punkten. »Das wird aber ein hartes Stück Arbeit werden«, ist Schmidhuber überzeugt. Er erwartet »ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem Details entscheiden werden«.

Der Rückstand zum rettenden Ufer wird kleiner

Die Plätze 14 bis 17 sind in der Bayernliga Süd ja allesamt Abstiegsrelegationsplätze – und die nehmen aktuell der SV Kirchanschöring (20/22), der FC Ismaning (18/20), der TSV Landsberg (18/18) und der BCF Wolfratshausen (20/18) ein. Der Rückstand des SB Chiemgau aufs rettende Ufer – das ist Platz 13, den momentan die SpVgg Hankofen-Hailing (20/23) einnimmt – beträgt übrigens nur noch sechs Punkte.

Der Blick auf die Tabelle sollte also diesmal genügend Motivation für den Neuling sein, der auch schon im Hinspiel mit 2:1 erfolgreich war (Tore: Maximilian Probst und Alexander Köberich). Allerdings erlebte auch Gegner Landsberg zuletzt einen Aufschwung. Mit dem neuen Trainer Guido Kandziora, der für den glücklosen Coach Uwe Zenkner gekommen ist, feierte Landsberg gegen den TSV Schwaben Augsburg (2:2) und beim TSV Kornburg (3:0) Punktgewinne. Nur zuletzt im Heimspiel gegen den Rangzweiten SV Pullach gab's eine unglückliche 1:2-Niederlage. Dennoch zeigte sich Kandziora nach der Partie »guter Dinge« für die noch ausstehenden Aufgaben in diesem Jahr. »Wir haben eine Mannschaft gefunden. Wir stehen taktisch gut. Wir müssen jetzt noch so arbeiten, dass wir in einem Spiel auch die letzten 20 Minuten bestehen«, betonte der neue Trainer.

Doch die Traunsteiner wollen den Landsbergern die Suppe versalzen. »Wir müssen konzentriert sein«, fordert Schmidhuber. Der SBC-Trainer muss diesmal allerdings gehörig improvisieren, denn die Ausfallliste ist lang.

Fragezeichen hinter dem Einsatz von Mayer

Alexander Köberich muss weiterhin verletzt passen. Dazu gesellen sich nun auch noch Linor Shabani (Zerrung) sowie die beiden kranken Spieler Faruk Zeric und Jonas Frisch. Zudem steht auch hinter dem Einsatz von Sebastian Mayer (Knie) ein Fragezeichen und auch die beiden Torhüter Pascal Legat (Knochenhautentzündung) und Lars Lewerenz (Innenbandriss im Knie) sind nicht einsatzbereit.

Nach der Partie in Landsberg sind die Traunsteiner übrigens noch dreimal in diesem Jahr gefordert – und zwar zweimal vor eigenen Publikum gegen den FC Ismaning (18. November/16 Uhr) und gegen den ASV Neumarkt (2. Dezember/14 Uhr) und einmal auswärts beim TSV Dachau (25. November/14 Uhr). Und der eine oder andere Punktgewinn sollte da noch machbar sein. SB

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