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SB Chiemgau möchte Heimbilanz aufbessern

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SBC-Spieler Patrick Petzka (links, hier im Duell mit dem Echinger Kevin Stoiber) spielt mit seinem Team am morgigen Samstag gegen den SC Kirchheim und hofft dabei auf den dritten Heimsieg der Landesliga-Saison. (Foto: Weitz)

Der SB Chiemgau Traunstein hat am morgigen Samstag um 15 Uhr gegen den SC Kirchheim ein Ziel vor Augen: Die Mannschaft von Interimstrainer Ludwig Trifellner möchte ihre bisherige Heimbilanz in der Fußball-Landesliga Südost aufbessern. Bisher hat der Aufsteiger nämlich erst zwei Siege und zwei Unentschieden im Jakob-Schaumaier-Sportpark geholt, kassierte aber schon drei Niederlagen und steht damit in der Heimtabelle nur an vierzehnter Stelle. Die letzte Heimpleite gegen den SV Manching (2:3) kostete Adam Gawron dann auch den Trainerjob.


»Optimal, wenn wir nachlegen können«

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Gerade in letzter Zeit wurden die Traunsteiner Fans von ihrem Team nicht gerade verwöhnt. Der letzte SBC-Heimsieg liegt nämlich schon eine ganze Weile zurück: Anfang August feierte der Neuling einen 1:0-Erfolg gegen den TuS Holzkirchen. Danach gab's im heimischen Stadion Mitte September nur noch das 2:2 gegen den TSV Eching zu bejubeln. Das soll sich jetzt schnell wieder ändern. »Es wäre natürlich optimal, wenn wir unseren Fans einen Sieg kredenzen und damit gleich nachlegen könnten,« sagt Ludwig Trifellner dem Traunsteiner Tagblatt.

Denn sein erster Einsatz an der Seitenlinie war mit dem 3:1-Sieg beim TSV Velden gleich von Erfolg gekrönt. Der Sieg sei für die Gesamtkonstellation wichtig gewesen, betont Trifellner. Also für die Vorstandschaft, die sich ja zum Trainerwechsel entschieden hatte, für die Mannschaft, die unter Zugzwang gestanden hatte, und natürlich auch für ihn selber.

»Dennoch ist damit jetzt nicht gewährleistet, dass wir Kirchheim weghauen«, warnt Trifellner. Die Mannschaft müsse wissen, dass das Spiel in Velden noch nicht das Gelbe vom Ei gewesen sei. »In der ersten Halbzeit war die Mannschaft einfach übermotiviert«, sagt der ehemalige Bayern-Torwart. »Sie wollte zu viel und dadurch hat sie die Ordnung verloren und Konterchancen erlaubt.«

Dies muss nun gegen Kirchheim besser werden. »Wir müssen einfach noch eine Schippe drauflegen«, weiß der Trainer, denn der Gegner soll unbedingt »auf Distanz gehalten werden«. Kirchheim ist aktuell Tabellenfünfzehnter, steht damit in der Abstiegszone und hat bereits vier Punkte Rückstand auf die Traunsteiner, die nach dem Velden-Sieg auf den elften Platz geklettert sind.

Zuletzt kassierte Kirchheim zwei Niederlagen in Folge (0:1 gegen Deisenhofen und 0:1 beim SB DJK Rosenheim). Auch auswärts ist der SC nicht gerade eine Macht – wie ein Blick auf die bisherige Bilanz verrät (zwei Siege, ein Unentschieden, vier Niederlagen).

Dennoch erwartet Ludwig Trifellner, der wieder auf Waldemar Daniel zurückgreifen kann, einen heißen Kampf. »Kirchheim ist eine Mannschaft, die von ihrer Kompaktheit lebt«, betont er. Im offensiven Bereich sei sie sehr gut besetzt und sie habe gute Schützen aus dem Rückraum.

Auf die Traunsteiner Defensive um den 21-jährigen Torhüter Issa Ndiaye dürfte also einiges an Arbeit zu kommen. Doch ganz egal wie, diesmal sollen nach den 90 Minuten die drei Punkte in Traunstein bleiben. SB