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SB Chiemgau II mit Hilfe aus der Ü 40

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SBC-Spieler Maximilian Muck (links, hier im Duell mit dem Peterskirchener Alex Randlinger) musste sich mit seinem Team mit einem 0:0 zufrieden geben. (Foto: Weitz)

Es war eine Nullnummer, die keinem der beiden Teams in der jetzigen Situation so recht weiterhilft: Der gastgebende SB Chiemgau Traunstein II gab zwar die rote Laterne an den SV Seeon/Seebruck ab (der am Allerheiligen-Wochenende nicht im Einsatz war), bleibt aber »dick drin« im Abstiegskampf der Fußball-Kreisliga II. Und die Gäste aus Peterskirchen versäumten es, den Anschluss nach oben etwas zu verkürzen, »wozu uns einfach die Gier, der absolute Wille gefehlt hat«, betont TSV-Trainer Daniel Winklmaier.


Die Gäste hatten zwar vor 150 Schaulustigen auf dem Zweier-Platz im ersten Durchgang gute Chancen durch Kapitän Dominik Schlögl (Lattenkopfball) und Mathias Wessely. Doch die Qualität der beiden besten SBC-Möglichkeiten war ebenfalls nicht zu verachten. Traunsteins Trainer Bernd Ober sprach sogar von den »besten Chancen des gesamten Spiels«. Vor der Pause war es A-Junior Thomas Reis, der sein Visier aus sieben Meter zu hoch eingestellt hatte. In der Endphase der Begegnung scheiterte der eingewechselte Gianfranco Spedicato am prächtig reagierenden Gäste-Schlussmann Christian Laxganger.

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Die U 23 des Landesligisten hatte übrigens mangels Personal fünf Mann aus der »Dritten« im Kader. Obendrein wechselte Ober neben dem 40-jährigen Spedicato auch noch den 41-jährigen Andreas Thalhauser ein, »der in der Viererkette astrein agiert hat – allein schon wegen seines guten Stellungsspiels«, lobt der Traunsteiner Trainer.

Für seine Truppe bildete das Landkreis-Derby übrigens den Auftakt eines Heimspiel-Dreierpacks. Am kommenden Sonntag um 15 Uhr gastiert dann die SG Schönau im Jakob-Schaumaier-Sportpark, am Samstag, 14. November, um 19 Uhr kommt die »Zweite« des FC Töging nach Traunstein. »Vier Punkte sollten wir aus diesen beiden Spielen schon holen – das wäre ganz o.k.«, redet Ober Klartext.

Das Duell mit den Peterskirchnern – die heuer noch in Oberteisendorf (am kommenden Sonntag, 14.30 Uhr) und zu Hause gegen Schönau (Samstag, 14. November, 15.45 Uhr) antreten – bezeichnete er im Übrigen als »wunderbar fair«, sodass Schiedsrichter Michael Lipp von Bastian Schweinsteigers Heimatverein FV Oberaudorf mit vier Gelben Karten (drei für den SBC, eine für die Gäste) auskommen konnte.

Auch auf Peterskirchner Seite waren die Stärken im Defensivbereich auszumachen, wo vor allem Rechtsverteidiger Seppi Obergröbner zu überzeugen wusste. »Die Kette hat ihre Sache gut gemacht, aber nach der Pause hätten wir einfach mehr zeigen müssen – wir hatten uns schon einen Dreier vorgenommen«, zeigte sich Trainer Winklmaier ein wenig enttäuscht. Aufgrund der ersten Halbzeit wäre zwar ein Peterskirchner Sieg möglich gewesen, doch auch Winklmaier sprach letztlich von einem gerechten Ergebnis. cs

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