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SB Chiemgau II geht leer aus

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Der Priener Torhüter Maximilian Hefter (links) war in dieser Szene schneller am Ball als der Traunsteiner Stürmer Jan Hintermeier. (Foto: Wirth)

Der SB Chiemgau Traunstein II hat in der Fußball-Kreisliga II vor 120 Zuschauern sein Heimspiel gegen den TuS Prien mit 0:2 verloren. Traunsteins Trainer Gerry Strasshofer nahm die zweite Niederlage der noch jungen Spielzeit gelassen. »Prien gehört für mich zu den Top-Teams der Liga, deshalb ist der TuS nicht der Maßstab für uns.«


Und wenn seine Mannschaft auch in den nächsten Spielen so auftrete, dann sei er was die kommenden Aufgaben betreffe sehr zuversichtlich, fügte er hinzu. »Das Einzige, woran wir uns jetzt noch gewöhnen müssen, ist die Härte in dieser Liga, denn die ist schon eine andere als noch in der Kreisklasse.«

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Für die Priener, bei denen ja seit dieser Saison der Ex-Profi Maximilian Nicu an der Seitenlinie steht, geht die Achterbahnfahrt der Ergebnisse hingegen weiter. Die bisherige Bilanz lautet nämlich: Niederlage (1:2 beim FC Hammerau), Sieg (3:0 gegen den SV Riedering), Niederlage (1:3 gegen den TSV Waging) und jetzt eben der Sieg beim SB Chiemgau II.

Die Gastgeber, bei denen Defensivmann Florian Mayer aus der Ersten Mannschaft nach seiner abgelaufenen Rot-Sperre aushalf, wurden vom TuS jedenfalls kalt erwischt. Denn die Priener gingen bereits nach sieben Minuten mit 1:0 in Führung. »Da hat unsere rechte Abwehrseite etwas geschlafen«, monierte Strasshofer. Michael Feistl ließ sich jedenfalls nicht zweimal bitten und überwand SBC-Torhüter Sergiu Nuta. »Die Priener bestrafen solche Fehler halt gnadenlos.«

In der Folge standen beide Mannschaften sehr gut, sodass es kaum mehr Chancen gab. »Bei der Hitze war's aber auch schwierig«, betonte der SBC-Coach. Nach dem Wechsel hatte der Aufsteiger durch Jan Hintermeier zweimal die Chance, zum Ausgleich zu kommen, doch der Offensivmann vergab beide Gelegenheiten.

15 Minuten vor Schluss machten die Traunsteiner dann mehr und mehr auf. »In dieser Phase hätten wir auch ein Tor machen können«, betonte Gerry Strasshofer. »Aber letztlich hat uns im Spiel gegen den TuS die Konsequenz und sicher auch das Glück gefehlt.« So kam es, wie es kommen musste: Die Gäste trafen in der Nachspielzeit zum 2:0. Thomas Staber machte den Deckel auf die Partie drauf (90. +3). SB