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Saisonauftakt für den DEC Inzell

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Für den DEC Inzell beginnt am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den EA Schongau der Start in die Eishockey-Landesliga. Um 18 Uhr beginnt das Spiel der Dufter-Truppe.


Bereits am gestrigen Freitag Abend testete der DEC Inzell gegen den Liga-Konkurrenten Trostberg Chiefs. Ein Spiel, das DEC-Trainer Pino Dufter nur bedingt »in den Kram« passte. »Auf der einen Seite haben wir einen Mitkonkurrenten und können uns auf das höhere Niveau einstellen. Zum anderen ist bei einem Derby immer die Verletzungsgefahr gegeben und die Anstrengungen können sich auch auf den Sonntag auswirken«, gab Dufter zu bedenken.

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Mit dem EA Schongau kommt am Sonntag ein Gegner in die Inzeller Max-Aicher-Arena, der in der vergangenen Saison noch in der Bayernliga gespielt hatte, also zwei Klassen höher als die Gastgeber.

»Für mich zählen sie neben Pfronten, Landsberg und Kempten zu den Topfavoriten. Sie sind momentan nicht unsere Messlatte, hier können wir nur überraschen«, gibt Dufter zu.

Allerdings haben die Gäste aus Schongau einen turbulenten Sommer hinter sich. Sie wählten freiwillig den Weg aus der Bayernliga in die Landesliga. Die höhere Klasse wäre ein finanzieller Kraftakt und daher nicht mehr zu stemmen gewesen. Teils hätten sich Spieler mit total überzogenen Gehaltsvorstellungen angeboten, heißt es. Daher musste Trainer Robert Kienle einen großen Umbruch vornehmen und suchte in der Vorbereitung eine optimale Zusammenstellung.

In der Vorbereitung gab es gegen die Bayernligisten Miesbach eine 1:6-Niederlage und gegen Germering ein 3:3. Gegen den Landesligisten Geretsried siegte man mit 3:2. Trotzdem wird Pino Dufter im ersten Punktspiel etwas vorsichtiger agieren und eine 1-2-2-Taktik wählen. Das heißt, ein Stürmer wird stören, die Außenstürmer sollen den Raum nach hinten sichern. Dazu passen die Verteidiger auf den Raum nach hinten auf. Bei Scheibengewinn setzt Dufter auf schnelles Umschalten, um Konter zu setzen.

Aus der Aufstellung macht das Trainerteam Dufter/Kropf noch ein kleines Geheimnis. Zuletzt spielten in den Tests gegen Geretsried I und I b sowie gegen Berchtesgaden auch viele junge Spieler. »Die Trainingseindrücke der letzten Woche werden mehr Klarheit bringen. Natürlich werden wir die Jungen immer als Alternativen einsetzen, um sie auch an das entsprechende Niveau heranzuführen«, so der Trainer. Er setzt sich hohe Ziele: Neben dem Klassenerhalt sollte es möglichst auch ein einstelliger Tabellenplatz werden. SHu.