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Sabine Schneider auf Platz zwei

Mit über 4000 Teilnehmern aus 37 Nationen ging jetzt in Bad Goisern die Salzkammergut-Trophy, der größte Mountainbike-Marathon in Europa, über die Bühne. Insgesamt standen sieben Strecken zur Auswahl. Die Fahrer des Teams Chiemgau-EDV, Andreas Huber, Tobias Eisenberger, Michael Höglauer und Sabine Schneider, gingen über die 73,6-Kilometer-Distanz an den Start; hier galt es 2500 Höhenmeter von Obertraun nach Bad Goisern zu bewältigen.

Freute sich über Platz zwei: Sabine Schneider vom Team Chiemgau-EDV.

Eisenberger belegte in der Gesamtwertung einen guten zehnten Rang (Platz fünf in der Altersklasse I), Huber platzierte sich direkt dahinter (Platz sechs AK I), Höglauer wurde 14. (Rang sechs AK II) und Sabine Schneider kam als zweitschnellste Dame ins Ziel und sicherte sich den Sieg in ihrer Altersklasse.

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Gleich nach dem Startschuss bildete sich in der Einführungsrunde eine zehnköpfige Spitzengruppe, zu der auch die Mitglieder des Teams Chiemgau-EDV gehörten. Die Gruppe harmonierte gut bis zum ersten Anstieg, dem Salzberg. Danach ging es bereits ans Eingemachte: Hannes Fischbacher, der spätere Sieger vom Flachau- KTM-Racing-Team forcierte hier sofort das Tempo.

Andi Huber, der nach Krankheitspause seinen ersten Marathon in dieser Saison bestritt, konnte den Anschluss an die Spitze zunächst noch halten, im späteren Rennverlauf hatte er Probleme mit dem Hinterreifen. Zwei Reparaturstopps kosteten wertvolle Zeit, sodass ihm eine bessere Platzierung verwehrt blieb. Tobias Eisenberger kämpfte am Salzberg mit seiner zu groß gewählten Übersetzung und hatte Mühe, die teilweise 35 Prozent steilen Rampen zu bezwingen. Erst im zweiten Teil des Rennens lief es besser für ihn und so konnte er Position um Position gut machen.

Michael Höglauer fuhr zu Beginn ein starkes Rennen und konnte sich stetig nach vorne arbeiten. Lediglich im letzten Anstieg musste er dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Von Krämpfen geplagt, büßte er hier noch Zeit ein.

Sabine Schneider fühlte sich vor dem Rennen schlapp und musste auf der Startrunde die ersten Damen ziehen lassen. Am steilen Salzberg konnte sie allerdings ihre Stärke am Berg sehr gut ausspielen und arbeitete sich auf Rang zwei vor. Im weiteren Rennverlauf drehten ihre Beine immer besser, die Siegerin, Christina Kollmann vom Team Radsportszene Ausseerland, konnte sie allerdings nicht mehr einholen.

Ein weiteres, sehr erfreuliches Ergebnis war die Mannschaftswertung an diesem Tag. Hier belegte das Team von Chiemgau-EDV mit über einer Stunde Vorsprung souverän den ersten Platz.