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Rupertipokal geht nach Regensburg

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Die Damenmannschaft des Waginger Rudervereins mit (von links) Laura Bissen, Christina Spann, Steuermann Luis Bogner, Katrin Kraft und Melanie Strasser gewann den Wettbewerb der Rennvierer. WRV-Vorsitzender Holger Osterkamp gratulierte dem Siegerteam. (Foto: Englisch)

Herrliches Ruderwetter hat die Teilnehmer der 10. Waginger Langstreckenregatta erwartet. Nachdem sich bis zum ersten Startsignal der Nebel über dem Waginger See gelichtet hatte, durften die 150 Sportler das herrliche Ruderrevier auf dem Waginger und Tachinger See bei spiegelglattem Wasser genießen.


Im Rennen der Gig-Doppel-Achter gingen sechs Mannschaften an den Start: Als Erster fuhr der Achter der RG München 72 nach 1:15:22 Stunden ins Ziel, vor dem Achter der Renngemeinschaft RG München/RC Schleißheim (1:16:23) und dem Achter vom RC Wels (1:20:32).

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Das Rennen der Gig-Vierer mit 15 Booten wurde in drei Abteilungen auf die 18 km lange Strecke geschickt. Hier wurde der RV Wiking Bregenz mit dem Gesamtsieg und dem dritten Platz für die weite Anreise belohnt. Klaus und Heidi Floriani, Ute Denkenberger, Günter Wetschnig mit Steuermann Markus Schrott kamen nach 1:19:30 ins Ziel und freuten sich über den Sieg. Etwas Pech hatte der Regensburger RV: Obwohl er Bestzeit fuhr, wurde er auf den zweiten Platz »gerechnet«, da nach dem Welser System gestartet wurde: Das heißt, auf die Gesamtzeit gab es einen Zeitbonus für Frauen und Durchschnittsalter – und so hatten die vier Männer das Nachsehen. Geschickt besetzt mit zwei Frauen hatte der RV Wiking Bregenz auch sein zweites Boot, mit dem er auf Rang drei landete. Der RV Waging konnte als Gastgeber Rang 7 erringen.

Im Rennen der Rennvierer konnte sich die Damenmannschaft des Waginger Rudervereins mit Christina Spann, Laura Bissen, Melanie Strasser, Katrin Kraft und Steuermann Luis Bogner über einen Sieg freuen. Mit einer Zeit von 35:57 für die 8 km lange Strecke zeigten sie sich zufrieden und durften die begehrten von Hand gegossenen Medaillen entgegennehmen.

Etwas gemütlicher ließen es die vier gestarteten Wanderruderboote angehen: Sie hatten nicht die Zeit im Blick, sondern genossen den herbstlichen Stimmung.

Die Siegerehrung übernahm der Vorsitzende des Waginger Rudervereins, Holger Osterkamp, gemeinsam mit Regattaleiter und Schiedsrichter Michael Rosemann. Den Wanderpokal der Marktgemeinde Waging, ein »goldener Rollsitz«, gewann mit 150 Punkten der Regensburger Ruderclub vor dem RV Wiking Bregenz (140 Punkte) und dem drittplatzierten RSC Rosenheim (86).

Osterkamp dankte dem Helferteam des Rudervereins für die einwandfreie Organisation, Andreas Barmbichler für die Nutzung des Geländes und den Wasserwachten Waging und Tengling für die Unterstützung und Sicherheit auf dem Wasser. fb