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RSC-Surfer erneut Deutscher Meister

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Das erfolgreiche Surftrio vom RSC Chiemsee (von links): Christoph Liese, Frank Spöttel und Toni Stadler.

Als dreifacher Titelträger waren die Raceboardsurfer des RSC Chiemsee beim Finale der Bundesliga-Mannschaftsmeisterschaft, das diesmal in Großenbrode an der Ostsee stattfand, favorisiert.


Toni Stadler, Christoph Liese und Frank Spöttel hatten es diesmal aber so schwer wie nie: 30 Mannschaften, darunter 12 Jugendmannschaften, hatten sich qualifiziert, 85 Starter stellten einen neuen Teilnehmerrekord dar. Dazu gab es an allen drei Wettfahrttagen mit Windstärken von vier bis sechs Beaufort und Böen bis zu acht Beaufort, dazu ablandigen seitlichen Wind und Wellen extrem schwierige Bedingungen.

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Nach dem Reglement wurden bei jeder Wettfahrt die zwei besten Starter pro Mannschaft gewertet. Stadler und Liese erreichten in der ersten Wettfahrt gleich die Plätze drei und fünf, sodass das RSC-Trio von Beginn an in Führung lag. Am ersten Tag ließ der Wind keine weiteren Wettfahrten mehr zu, dafür konnten am zweiten Tag gleich vier Wettfahrten durchgeführt werden. Da Liese eine Wettfahrt für sich entschied, Toni Stadler dreimal Spitzenränge herausfuhr und auch Spöttel zweimal in die Punkteränge kam, lag die Mannschaft vor dem Schlusstag mit 13 Punkten Vorsprung in Führung.

Am letzten Tag wurde es nach den ersten beiden Wettfahrten, die die Konkurrenten aus West- und Norddeutschland dominierten, noch einmal eng. Aber bei der Schlusswettfahrt demonstrierten die Priener noch einmal ihre surferische Klasse, als Stadler die Wettfahrt gewann und Liese Vierter wurde. Am Ende konnte der RSC Chiemsee I über 22 Punkte Vorsprung und den vierten Deutschen Meistertitel in Folge jubeln. Zweiter wurde die Mannschaft des YC Paderborn vor den Lokalmatadoren des DWSC Großenbrode, die mit Andre Hartung den besten Surfer der inoffiziellen Einzelwertung stellten. Hier erreichte Stadler den dritten Platz, direkt dahinter als Vierter landete Liese. Eine sehr starke Vorstellung zeigte der Eggstätter Max Oberberger, der auch eine Einzelwettfahrt gewinnen konnte, Gesamtfünfter wurde und seine Mannschaft RSC Chiemsee II mit Fredi Dillmann und Rolf Huber auf den achten Platz brachte.

An die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit kamen die Jugendmannschaften, für die das Bundesligafinale als Deutsche Bestenermittlung ausgetragen wurde. In der U-17-Klasse kamen die Surfer des RSC Chiemsee I (Basti Kohrs, Maxi Miedl und Nina Poggemann) auf den fünften Rang.

Die Chiemseer U-15-Mannschaft mit dem frisch gebackenen Deutschen U-15-Meistern Stephan Hecker und Lukas Huber erreichte in dieser Wertung souverän den ersten Platz. Der Dritte im Bunde, Michi Miedl, verletzte sich beim Einfahren, als er auf eine Sandbank auffuhr, und konnte die Regatta nur als Zuschauer verfolgen.