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Robert Wimmer gewinnt Kampf gegen die Hitze

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Die Altenmarkterin Julia Viellehner wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und siegte mit großem Vorsprung.

Der Angerer Triathlon avanciert langsam aber sicher zum Wettkampf der Extreme: Im letzten Jahr aufgrund eines heftigen Gewitters in letzter Sekunde abgesagt, hatten die diesmal angetretenen Athleten mit Temperaturen weit jenseits der 30 Grad-Marke zu kämpfen. Im Ziel mussten die Sanitäter des Roten Kreuzes ganze Arbeit leisten, um zahlreiche Hitze-Geschädigte wieder auf Vordermann zu bringen.


Vor allem der Zweitplatzierte, Karl Wimmer (Gesamtzeit 1:01:37,19 Stunden) vom ATSV Braunau, musste längere Zeit behandelt werden. In 18:21,68 Minuten legte der Österreicher die beste Laufzeit auf den fünf Kilometern um den Höglwörther See hin. Insgesamt wurde er nur von Namensvetter Robert Wimmer (TSV Bad Endorf) bezwungen, der nach 1:00:23,26 Stunden über die Zielrampe am Angerer Dorfplatz lief – er führte bereits nach den 23 Rad-Kilometern deutlich. Den Bronze-Rang sicherte sich wie schon beim Thumsee-Triathlon ein Einheimischer vom ausrichtenden SC Anger: Samuel Grill (1:02:28,46) - vor einer Woche landete der erst 17-Jährige auf einem guten 26. Rang bei der Deutschen Meisterschaft in Schluchsee.

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Kurios: Die beste Schwimmzeit gelang Florian Hochwart (ALZ Sigmaringen) in 6:04,59 Minuten. Der TM-20-Starter brach beim Radfahren jedoch völlig ein – nur der 42. Rang – und konnte auch beim Laufen nicht mehr zulegen (33.), sodass am Ende in 1:11:09,71 lediglich der 26. Gesamtrang heraussprang. Der Stuttgarter Gerhard Schlierer, mit 75 Jahren ältester Teilnehmer, hielt trotz der hohen Temperaturen durch, benötigte 1:35:10,46 Stunden und wurde letztlich Gesamt-83. – damit ließ er noch vier weitaus jüngere Herren hinter sich.

Zum zweitbesten heimischen Athleten kürte sich in Anger Johannes Strohmaier (SC Anger) auf dem sechsten Gesamtrang vor Martin Rohrbacher (TSV Bad Reichenhall) als Neunter und Ronny Nill (RSK-RSV Freilassing) auf dem zwölften Platz.

Bei den Damen gab es fast nichts Neues: Favoritin Julia Viellehner feierte erwartungsgemäß einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Als Erste aus dem Wasser, auf dem Rad, in den Laufschuhen, im Ziel – klarer Erfolg für die Athletin vom TSV Altenmarkt, Gesamtzeit 1:08:20,26 Stunden. Mehr als beachtlich: In ihrer Paradedisziplin, dem Laufen, legte Viellehner (TW 25) die fünftbeste Zeit aller Gestarteten auf den Asphalt – und das waren bei der 15. Auflage immerhin 20 Damen und 93 Herren, also 113 Teilnehmer (106 davon im Ziel). Selbst der Gesamtdritte bei den Herren war beim Laufen langsamer als die Siegerin.

Hinter Julia Viellehner reihten sich Patrizia Wimmer (ATSV Braunau/1:15:37,62) und Anja Hornung (FTZ Mühldorf/1:18:52,76) ein. Fabienne Vater (SC Anger) kam in 1:21:10,75 Stunden auf den sechsten Gesamtrang.

Den Staffelsieg unter fünf angetretenen Mannschaften sicherten sich die »Sportfreundinnen« Katrin Milic, Tanja Kumeth und Katharina Pickl in 1:08:01,70 Stunden vor der Riege »Absolut talentfrei« mit Josef Doff, Ludwig Hinterstoißer und Albert Hinterstoißer (1:11:08,33). Auf dem dritten Rang landeten die »Schweißperlen« mit Barbara Grömmer, Susi Schlosser und Susi Strobl (1:15:55,34). bit