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»Revolution im Fußball«

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»Dies ist eine denkwürdige Tagung. Die Revolution im Fußball« – mit diesen Worten eröffnete Kreisspielleiter Bernd Schulz die Spielgruppentagung der Gruppe Süd im Kreis Inn/Salzach. Der Grund war klar: Es fand die Schulung zum elektronischen Spielbericht statt, zudem bekamen die 64 anwesenden Vereine Laptops vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) gesponsert. Die Vereine hatten je 100 Euro Eigenbeteiligung zu leisten.


Der Kreisspielleiter verriet bei dieser Gelegenheit gleich den Rahmenterminkalender 2013/2014. Hier soll es in den 16er-Gruppen am 27. Juli losgehen, die 14er-Spielstärken nehmen am 3. August den Spielbetrieb auf. Zum letzten Mal wird dann eine Relegation vorgenommen. In Zukunft zählt, wie schon in anderen Bezirken üblich, das Torverhältnis; somit entfallen die Tabellenbereinigungsspiele.

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Der Spielleiter der Gruppe Süd Andreas Mayländer lobte die Zusammenarbeit mit den Vereinen. Er verwies darauf, dass ab sofort die Freundschaftsspiele der Vereine selbst angelegt werden müssen. »Seit der Herbsttagung haben wir zwei Mannschafts-Abmeldungen und 16 Nichtantretungen (2 A-, 4 B- und 10 C-Klasse), das ist nach wie vor zu viel«, bemängelte er. Im Oktober und November fielen 42 Spiele wegen des Wintereinbruchs aus, bis auf neun wurden alle noch im Jahr 2012 nachgeholt. Nun geht es ab 23. März wieder los, der Spielplan lässt aber wenig Nachholtermine zu.

Seine Antrittsrede hielt der neue Schiedsrichterobmann Reinhold Austermayer. Er informierte darüber, dass die SR-Beobachtungen von den Vereinen trotz positiver Rückmeldungen ab sofort eingestellt werden. Seine Gruppenstärke bezifferte er auf 170 Schiedsrichter, davon sind 119 einzuteilen. Ein Neulingslehrgang findet ab 25. Februar voraussichtlich in Teisendorf statt. An die Vereine appellierte er: »Die Gewinnung von Schiedsrichtern müsste bei jedem Verein auf der Agenda stehen.« 15 Spiele und fünf Lehrabende sind für die Schiedsrichter Pflicht. »Das Amt trägt zur Persönlichkeitsentwicklung jedes Einzelnen bei«, warb Austermayer. Er mahnte auch einen besseren Umgang mit den Unparteiischen an.

Aus dem Verbandsleben berichtete der Bezirksvorsitzende Horst Winkler. Der Spielbetrieb laufe problemlos, besonders wichtig sei das Medium »DFBnet«. Ohne EDV sei der Spielbetrieb nicht mehr denkbar. »Es ist die offizielle Verlautbarungsstelle«, so Winkler.

Ab sofort ist auch der elektronische Spielbericht (ESB) im Einsatz. Hierzu wurden die Vereinsmitarbeiter durch Florian Weißmann geschult. Eine Präsentation geht den Vereinen zu, um ab dem Beginn der Frühjahrsrunde fit zu sein.

Zum Abschluss bekamen die Vereine ihre Laptops. »Dies ist eine einmalige Aktion«, wies Horst Winkler hin, »es kostet uns eine Million Euro, aber dank der Frauen-WM sind noch finanzielle Mittel da, sonst würde das nicht funktionieren.« td