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Revanche für eine unnötige Niederlage?

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Er hat mit der DJK Traunstein einen weiteren Erfolg im Blick: Kapitän Simon Scharf (am Ball), hier gegen Johannes Koster. (Foto: Weitz)

Die Basketballer der DJK Traunstein reisen am Samstag zum Tabellenvorletzten TuS Holzkirchen (11./2:8 Siege) und wollen sich dort für die unerwartete 66:78-Heimniederlage zu Saisonbeginn revanchieren. Im Oktober hatte man nach dem Auftakterfolg in Ismaning den Gegner unterschätzt und eine zwischenzeitliche komfortable Führung verschenkt.


Das gilt es am heutigen Samstag (19 Uhr) im Duell beim TuS dort besser zu machen und die guten Leistungen der Vorrunde umzusetzen. Immerhin kann man auf sieben Siege zurückblicken, wobei einer gegen den sonst ungeschlagenen Tabellenführer im Derby zu verbuchen war.

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Die Trainer Alexander Aigner und Martin Jimenez-Apro können allerdings diesmal nur auf eine ersatzgeschwächte Rumpftruppe zurückgreifen. Philipp Aigner und Chris Ortner haben Prüfungsvorbereitungen, Distanzschütze Mathias Magg zog sich im letzten Heimspiel eine Kapselverletzung am Finger zu und muss pausieren.

Von der Papierform gesehen sollte man dort dennoch einen weiteren Sieg landen können. Dieser würde den Verbleib im angestrebten vorderen Tabellenbereich (4./7:5) bedeuten.

Den Gastgebern gelang neben dem Erfolg in Traunstein lediglich noch ein zweiter gegen das Schlusslicht (12./1:11) TSV Milbertshofen II, alle anderen Begegnungen wurden deutlich verloren. In den Reihen des TuS sind in Thomas Rabentko (11. der Liga) und Michael Brunner (20.) die beiden nennenswertesten Punktesammler, die es besonders zu bewachen gilt. Auf Traunsteiner Seite liegen Topwerfer Alexander Dömel (5.), Center Daniel Berger (6.) und Distanzschütze Mathias Magg (7.) weit vorne in der Rangliste der derzeit besten Werfer der Liga.

Der große Vorteil bei den DJK’lern ist die Vielseitigkeit aller und dass aus jeder Position Körbe erzielt werden können. Zudem gibt es eine hervorragend abgestimmte Abwehr um Kapitän Simon Scharf, Christian Ortner und Mark Häberle, der seine Trainingsleistungen immer besser im Spiel umsetzen kann. Das Tempospiel ist ebenso ein Schlüssel zum Erfolg und wird konsequent angewendet.

Der Mitbewerber um diesen vierten Platz, MTSV Schwabing III, hat beim Spitzenreiter TVT (1./11:1) eine schier unlösbare Aufgabe. Der TSV Ismaning erwartet die junge Truppe der Baskets Vilsbiburg II, die sicher alles daran setzen wird, nicht weiter abzurutschen und ihre Negativserie zu beenden.

Im Spitzenduell des Spieltages in der Bezirksoberliga zwischen und TG Landshut (3./8:3) und BC Hellenen München II (2./12:2) kommt es zwar zu keiner Tabellenverschiebung, die Münchner wollen jedoch den Aufstiegsplatz nicht aus der Hand geben. Sie machen sich noch Hoffnungen auf die Tabellenführung, wenn sich der TVT in der Rückrunde einen Ausrutscher leistet. C.H.