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Reiterberger und Tomczyk am gleichen Kurs

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In dieser Saison blieb den Konkurrenten bislang nur die Gratulation an Markus Reiterberger (links): Hier jubelt der Obinger gemeinsam mit Ex-WM-Pilot Max Neukirchner.

Zwei hochkarätige Motorsportserien auf einer Strecke vereint: Das bietet das kommende Wochenende. Hier kommt es auf dem Lausitzring nach der Premiere im Jahr 2014 zum zweiten Treffen unter dem Motto »Superbike IDM meets DTM«.


Das heißt, die besten Motorradrennfahrer der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft sowie die Piloten des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) bieten den Zuschauern ein hochkarätiges Spektakel.

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Mittendrin sind auch zwei heimische Spitzenfahrer: Der Obinger Markus Reiterberger geht als souveräner Gesamtführender der Klasse Superbike in der IDM an den Start, der Rosenheimer Martin Tomczyk kämpft für das Freilassinger BMW-Team Schnitzer um wertvolle DTM-Punkte.

Vorfreude auch bei Teamchef Lamm

Für den – neben Mattias Ekström (Schweden) – dienstältesten DTM-Piloten geht es darum, seine starke Leistung vom zweiten Lauf auf dem Hockenheimring zu bestätigen. Da war Tomczyk als bester BMW-Pilot Vierter des Rennens geworden, nachdem er im ersten Lauf einen Ausfall verzeichnet hatte.

Vorfreude herrscht auch bei Tomczyks Teamchef Charly Lamm. Zwar verliefen nach dem Sieg 2012 in den vergangenen beiden Jahren die Lausitz-Rennen »für uns eher durchwachsen. Der vierte Platz von Martin Tomczyk beim zweiten DTM-Lauf in Hockenheim hat uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und daran wollen wir auf dem Lausitzring mit beiden Fahrern anknüpfen«, hofft er.

Schon im Vorjahr hatten sich Reiterberger und Tomczyk von dieser Version des Rennsports begeistert gezeigt. Sie sind auch Markenkollegen, denn auch Reiterberger ist BMW-Pilot.

Er führt derzeit die Gesamtwertung der Superbike-Klasse in der IDM klar an. Nach seinem Doppelsieg zum Saisonauftakt am Lausitzring hatte er unlängst auch im belgischen Zolder wieder sämtliche Konkurrenten hinter sich gelassen. Das will der Fahrer des Teams Van Zon-Remeha-BMW auch an diesem Wochenende wieder tun.

Seine härtesten Konkurrenten dürften dabei wieder Titelverteidiger Xavi Forés (3C-Racing Team, Ducati 1199 Panigale R) sowie dessen Teamkollege Lorenzo Lanzi sein. Derzeit führt Reiterberger in der Gesamtwertung mit 100 Punkten vor Forés (68) und Lanzi (57).

Reiterbergers Teamkollege Pepijn Bijsterbosch (Niederlande) trat in Zolder in der Klasse Superstock an und holte dort den fünften und sechsten Platz. Einen Doppelsieg feierte der Franzose Mathieu Gines (Yamaha), sein Salzburger Markenkollege Lukas Trautmann landete in der Superstock-Wertung auf dem zweiten und vierten Platz.

Auch Chris Schmid erkämpfte Punkte

Gut hielt sich insbesondere im ersten Rennen der Pallinger BMW-Pilot Chris Schmid: Der Hobbyfahrer kam in diesem Durchgang als 13. zu seiner besten Saisonplatzierung und holte sich drei Punkte für die Gesamtwertung, als 17. des zweiten Durchgangs verfehlte er dann die Punkteränge knapp.

Für ihn und seine Zweiradkollegen ist das Rennen im Rahmen des DTM-Wochenendes eine große Werbung und eine feine Sache: Denn das DTM lockt bekanntlich deutlich mehr Fans an die Rennstrecke als eine IDM-Veranstaltung.

Bereits am Samstag stehen die ersten Wettkämpfe auf dem Programm. Die Piloten der Klassen Superbike und Superstock – sie fahren gemeinsam, werden aber getrennt gewertet – tragen morgen um 14 Uhr ihren ersten Lauf aus. Um 18.08 Uhr beginnt das erste DTM-Rennen mit 40-minütiger Dauer.

Am Sonntag folgt ab 14.23   Uhr der zweite IDM-Lauf, der eine Stunde dauert. Um 16.05 Uhr findet dann der zweite Durchgang der Superbiker statt. Reiterberger, Schmid und Tomczyk hoffen darauf, dass sie dann nicht nur von der Stimmung her, sondern auch von ihren Ergebnissen her von diesem Rennwochenende begeistert sein können. who

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