Reinhold Austermayer neuer »Chef«

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Reinhold Austermayer steht nun kommissarisch an der Spitze der Schiedsrichtergruppe Ruperti. Er übernimmt das Amt von Reinhard Laab (Chieming), der vor gut sechs Wochen seinen Rücktritt erklärt hatte (wir berichteten). »Ich freue mich auf diese Aufgabe und hoffe auf Unterstützung aller«, sagte der neue »Schiri-Chef« in seiner Antrittsrede beim Pflichtlehrabend im Gasthaus Jobst in Rettenbach.


Austermayer leitete erstmals als neuer Obmann die Versammlung, an der auch Robert Schraudner, Schiedsrichter-Obmann des Bezirkes Oberbayern, und der Jugendspielleiter der Gruppe Inn/Salzach, Stefan Fritzenwenger aus Teisendorf teilnahmen.

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Nach dem Rücktritt Laabs Anfang Oktober musste der »Rest« der Gruppe handeln und setzte sich mit Schraudner und dem Bezirksvorsitzenden Horst Winkler (Rosenheim) zusammen. Das Gremium erarbeitete einen Vorschlag, der beim Bezirk eingereicht und mittlerweile genehmigt wurde.

So wurde ein neues Team bestellt, das sich wie folgt zusammensetzt. Obmann Reinhold Austermayer, Stellvertreter und erster Beisitzer Uli Straub aus (Freilassing), zweiter Beisitzer Hans Mayer (TSV Petting) und Lehrwart Heinz Hofstetter aus Teisendorf.

Für die Schiedsrichtereinteilungen sind zuständig: Kreis- und A-Klasse: Hans Mayer; B- und C-Klasse: Jürgen Kornblum (TSV Chieming); Jugend und Damen: Tobias Dürnberger (TSV Petting); Beobachter: Heinz Beilhack (Nußdorf). Der Verkauf von Schiedsrichterutensilien liegt in den Händen von Hans Öllerer (Petting). Als Webmaster fungiert nun Hans Mayer, die Protokolle sowie die Pressearbeit übernimmt Thomas Donhauser (Seebruck).

Schraudner segnete das neue Gremium ab. »Ich wünsche dem neuen Team viel Erfolg«, so der Bezirks-Schiedsrichterobmann. Er ging aber auch kritisch auf die Gruppe ein. »Die Gruppe kann nur funktionieren, wenn alle mitziehen. Dies ist jetzt kein Kollektivangriff, sondern Einzelne sind gemeint, die immer wieder Kritik übten. Das hat hier keinen Platz!«.

Schraudner zielte auf zwei bis drei Gruppen ab, mit denen es in der Vergangenheit immer wieder Probleme gegeben habe, »leider gehört da auch der Ruperti-Kreis dazu.« Er appellierte an alle, Verantwortung zu übernehmen, »denn wer macht schon freiwillig Schiedsrichter und lässt sich gerne kritisieren?« Aber er machte auch Mut: »Bleibt der Schiedsrichterei verbunden, haltet die Probleme klein und eure Akzeptanz wird größer.«

Bei der Auslosung zur 29. Oberbayerischen Schiedsrichter-Hallenmeisterschaft am 26. Januar in Traunreut agierte Hannah Baumann (Tittmoning) als Glücksfee. Die Auslosung ergab folgende Einteilung: Gruppe A: Schiedsrichtergruppen Dachau, Ingolstadt, Inn, Chiem, Freising, Bad Tölz. – Gruppe B: Schiedsrichtergruppen Schongau, Weilheim, Ruperti, Erding, Ammersee-Fürstenfeldbruck, Pfaffenhofen.

Gruppenjugendleiter Stefan Fritzenwenger lobte noch die Unparteiischen, die die 26 Jugendturniere mit 320 Mannschaften im vergangenen Winter ohne Probleme geleitet hatten. Mit einigen allgemeinen Informationen und den Hallenregeln schloss der Obmann die Versammlung. td

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