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Rein rechnerisch fehlen noch ein paar Punkte zum Klassenerhalt

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Der Kirchanschöringer Lukas Pöllner (links, hier im Duell mit Kotterns Marco Miller) hofft darauf, dass seinem Team morgen gegen den TSV 1865 Dachau die Revanche für die 0:5-Hinspielniederlage gelingt. (Foto: Zucker)

Der SV Kirchanschöring bestreitet am morgigen Samstag um 15 Uhr sein vorletztes Heimspiel in dieser Fußball-Bayernligasaison. Zu Gast ist der TSV 1865 Dachau, der nach dem 4:0-Sieg am vergangenen Wochenende gegen Schlusslicht Holzkirchen nach wie vor Chancen auf die Aufstiegsrelegation hat. Da der derzeit Rangdritte, der SSV Jahn Regensburg II (49 Punkte) an diesem Wochenende spielfrei hat, können die Fünftplatzierten Dachauer (46 Punkte) mit einem Sieg in Kirchanschöring zur Jahnschmiede aufschließen.


Ganz andere Sorgen hat der SVK. Als die Spieler nach der 0:4-Niederlage in Ismaning einen Blick auf die Tabelle richteten, wurde klar: Ganz vertrieben ist das Abstiegsgespenst noch nicht – es müssen noch Punkte her! Der Vorsprung der Gelb-Schwarzen auf die Relegationsplätze beträgt vor diesem Spieltag zehn Punkte. Das weiß natürlich auch das Trainer-Team. »Rein rechnerisch waren und sind wir nach wie vor nicht gerettet«, betont Co-Trainer Alex Harsch und ergänzt: »Dafür brauchen wir noch mindestens einen Sieg in den nächsten vier Spielen.« Man wolle das Ziel Klassenerhalt aus eigener Kraft sichern und sich nicht auf fremde Hilfe verlassen, betont er.

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»Im Hinspiel haben wir die höchste Niederlage einstecken müssen«, erinnert sich Harsch zurück. Deshalb wisse man nun genau, »was auf uns zu kommt«. Er und seine Schützlinge wollen zeigen, »dass wir auch den Top-Teams der Liga alles abverlangen. Gerade wenn die vor unseren eigenen Fans etwas mitnehmen wollen.« Fehlen werden gegen Dachau Toni Peter (privat verhindert), Daniel Muteba (Innenbandverletzung am Knie) und Christian Jäger, der einen Schlag auf das Knie bekommen hat. Voraussichtlich nicht dabei sein kann auch Tobias Schild, der mit einer Erkältung kämpft. Bei Yasin Gürcan und Max Streibl wird das Trainer-Team nach dem Abschlusstraining über einen Einsatz entscheiden. Die Ausgangslage habe sich nach dem Ismaning-Spiel nicht wesentlich verändert, fügt Harsch hinzu. Man habe diese Saison immer wieder mit Rückschlägen umzugehen gelernt und müsse nun die Anspannung für den Rest der Saison hochhalten, ergänzt er. »Wir haben die Dinge angesprochen, die uns nicht gefallen haben und wir arbeiten daran, uns gezielt auf das Spiel gegen Dachau vorzubereiten.« Vor eigenem Publikum wollen die Gelb-Schwarzen zeigen, »dass wir sowohl von der Leistung als auch von der Leidenschaft her alles auf den Platz bringen, um die letzten Zweifel am Klassenerhalt endgültig zu beseitigen.« Zudem wolle man auch das Maximale aus den restlichen Spielen rausholen.

Planungen für die neue Saison laufen

Im SVK-Lager laufen trotzdem schon die Planungen für die kommende Saison: Ab sofort können bei Kassier Sepp Reschberger Jahreskarten reserviert werden, wie Manfred Abfalter aus der Abteilungsleitung bekannt gab. Für das Dachau-Spiel hat zudem Landrat Siegfried Walch einen Besuch angekündigt. Und in 14 Tagen beim letzten Heimspiel gegen die DJK Vilzing schaut der Comedian Josef Nullinger, bekannt aus seiner Rolle als Studiotechniker von Antenne Bayern, im Stadion an der Laufener Straße vorbei. mw