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Quast: »Sicher nicht unser Lieblingsgegner«

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Der TSV Waging muss am Allerheiligen-Wochenende ran: Die Waginger Spieler Veit Gröbner (links) und Manuel Sternhuber (rechts, hier im Duell mit dem Kastler Philipp Grothe) sind bereits am morgigen Freitag beim TSV Ebersberg im Einsatz. (Foto: Wirth)

Obwohl das Allerheiligen-Wochenende in der Fußball-Bezirksliga Ost eigentlich spielfrei war, haben sich doch einige Begegnungen angesammelt – so auch der Auftritt des TSV Waging beim TSV Ebersberg. Anpfiff dieses im Tabellenkeller so bedeutenden Spiels ist am morgigen Freitag um 19.30 Uhr.


Knapp eine Woche nach dem verdienten 3:1-Sieg gegen den ESV Freilassing, der dank einer konzentrierten und disziplinierten sowie auch taktisch überzeugenden Leistung zustande kam, wollen die »Seerosen« beim Vorjahres-Vizemeister nachlegen und den vierten Auswärts-Dreier (bisherige Bilanz in der Fremde: 3-0-6) einfahren.

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Einsatz von Tobias Hösle ist noch fraglich

»Wir dürfen den Sieg gegen den ESV nicht zu hoch bewerten, denn die Freilassinger waren ja ohne ihren besten Kicker Daniel Leitz angetreten«, sagt Wagings Co-Trainer Patrick Quast, der vor allem mit den beiden Torschützen Bernhard Mühlbacher (machte unheimlich viel Betrieb) und Hansi Huber sehr zufrieden war. Der Kapitän sei »derzeit unser gefährlichster Mann«, so Quast, was zwei Treffer (beide gegen die Eisenbahner) und vier Torvorlagen in den jüngsten drei Partien eindrucksvoll beweisen.

Sein Comeback (gut 20 Minuten) gab Michi Fuchs, der aber auch in Ebersberg noch nicht für einen längeren Einsatz in Frage kommen dürfte. Inwieweit der zuletzt kurzfristig wegen Oberschenkelproblemen ausgefallene Stefan Mühlthaler belastbar ist, wird sich zeigen. »Wir hoffen, dass er am Freitag wieder bei 100 Prozent ist«, so Quast. Gesundheitlich angeschlagen ist Defensiv-Allrounder Tobias Hösle, dessen Rückkehr in den Kader somit noch fraglich ist.

»Ebersberg ist sicher nicht unser Lieblingsgegner«, erklärt der Waginger Co-Trainer. In der Tat: In der vergangenen Saison setzte es zwei Niederlagen, und das Heimspiel der laufenden Saison wurde beim Stand von 0:3 abgebrochen (Nachholtermin: 15. November, 14.30 Uhr). »Wir hatten immer Probleme, das gefährliche Sturm-Duo Benedikt Platzer und Stefan Lechner in den Griff zu bekommen«, gibt Quast unumwunden zu. Beide erzielten auch die Tore beim jüngsten Ebersberger 2:1-Sieg gegen Ottobrunn – es war der erste Dreier unter dem neuen Trainer Markus Volkmann, der zuvor zwei Niederlagen kassierte.

»Wichtig wäre, mit einem Unentschieden den Acht-Punkte-Abstand auf Ebersberg zu halten. Dann würden wir auch nicht in die Nähe der direkten Abstiegsplätze kommen«, skizziert Quast die (Mindest-)Zielsetzung für die morgige Begegnung. Optimistisch ist er insofern, »weil wir zurzeit für Waginger Verhältnisse ziemlich viel Torgefahr ausstrahlen«.

Bereits am heutigen Donnerstag um 19.30 Uhr findet das Nachholspiel vom vergangenen Wochenende zwischen dem Tabellenvorletzten SB/DJK Rosenheim II und dem Lokalrivalen TuS Raubling statt. Der SBR muss dann am Montag außerdem noch gegen den TSV Dorfen ran (19 Uhr/ebenfalls im Josef-März-Stadion). Dazwischen – am Sonntag um 14.30 Uhr – werden noch die Duelle SV Amerang gegen VfL Waldkraiburg und TSV Kastl (war bereits gestern nach Redaktionsschluss in Ampfing im Einsatz) contra SC Baldham-Vaterstetten ausgetragen.

»Wir wollen die Bezirksliga auf alle Fälle genießen – ganz abgeschrieben haben wir den Klassenerhalt noch nicht«, meinte Amerangs Trainer Thomas Kasparetti nach dem 0:2 in Traunstein. Vielleicht geht ja gegen den VfL was mit einem Dreier, nachdem das Team von Markus Gibis zuletzt in Dorfen mit 1:6 unter die Räder kam – und sicher etwas angeknockt in Amerang auflaufen wird. cs