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Punkteteilung in Fridolfing

3.0
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Gespanntes Warten: Ruhpoldings neuer Trainer Markus Burgstaller (links) und Abteilungsleiter Peter Plenk. Letztlich konnten sie sich über ein Remis in Fridolfing freuen. (Foto: Butzhammer)

In einer hart geführten Partie der Fußball-Kreisklasse Gruppe IV im Fridolfinger Niederaustadion entführte der Gast aus Ruhpolding einen Punkt. Der heimische TSV konnte damit im Duell mit dem bisherigen Tabellenletzten nicht an die gute Leistung aus der Vorwoche anknüpfen und musste sich nach dem 1:1-Endstand mit einem Zähler begnügen, der beide Mannschaften in der Tabelle aber nicht vorwärts bringt.


Der heimische TSV kam besser ins Spiel, beide Mannschaften hielten sich aber noch von den Strafräumen der Gegner fern. Nach einer Viertelstunde hatte dann der heimische TSV die ersten Chancen. Hanse Dandl schoss aber einmal am Tor vorbei, das zweite Mal konnte Gästetorwart Robert Gastager im letzten Moment seine Fäuste hochnehmen und den Ball an die Latte lenken. Auch auf der Gegenseite zeigten sich die Gäste das erste Mal: Maxi Kiermeier hatte aber kein Problem mit einem Schuss von Burak Aydin. In der 28. Minute klingelte es dann im Kasten der Gäste. Philip Brüderl zirkelte einen Freistoß aus 20 Metern sehenswert über die Mauer: 1:0. Diese Führung der Heimmannschaft ging klar in Ordnung.

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Vor der Pause kam aber dann auch der Gast aus Ruhpolding noch gefährlich vor das Tor. Zunächst konnte Maxi Kiermeier einen Fernschuss von Elvis Aydin noch um den Pfosten lenken (38.), zwei Minuten später war er aber machtlos. Nach einer zunächst abgewehrten Ecke wurde der Ball erneut hoch in den Strafraum gebracht. Dort versenkte Thomas Nawratil den Ball aus fünf Metern im Netz.

In der zweiten Hälfte verlor der TSV Fridolfing dann streckenweise komplett den Faden. Nach einer Ecke wurde es dann gefährlich für die Heimmannschaft. Burak Aydin verlängerte den scharf hereingegebenen Ball mit dem Kopf, aber der Pfosten stand noch im Weg. Kurze Zeit später lief Alex Deubzer nach einem schnellen Konter alleine aufs Tor zu. Die Idee, den Ball noch abzuspielen, erwies sich aber dieser Situation als die falsche Entscheidung. Letztendlich kann man vor allem wegen der schwachen zweiten Hälfte der Fridolfinger von einem gerechten Unentschieden sprechen. Doch der TSV Fridolfing kann mit diesem Punkt nicht zufrieden sein, da man sich von der Abstiegszone nicht entscheidend absetzen konnte. LK