Profis unterstützen junge Eisschnellläufer

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Der Vorsitzende des Fördervereins »Vision-Ice« Inzell, Marcus Geppert (hinten, von links) und Katrin Groß, stellvertretende Vorsitzende, freuen sich über das Projekt »Sportlerpersönlichkeit«, das Lena Hochreiter in Zusammenarbeit mit Moritz Geisreiter (fehlt auf dem Foto) anbietet. Die jungen Eisschnellläufer mit (Mitte, von links) Maximilian Geppert, Gabriel Groß, Dominik Mayrhofer sowie (vorne, von links) Leonie und Nina Mayrhofer und Ashley Völker sind begeistert vom Konzept. (Foto: S. Huber)

Nach dem Wechsel an der Spitze des Fördervereins »Vision-Ice« Inzell hat der neue Vorsitzende Marcus Geppert neue Ziele gesteckt. Eines der wichtigsten Projekte betrifft sechs junge Eisschnellläufer, die kurz vor dem Abitur stehen. Die meisten davon besuchen die 10. und 11. Klasse am Traunsteiner Chiemgau-Gymnasium. Der ehemalige Weltklasse-Eisschnellläufer Moritz Geisreiter bietet zusammen mit Lena Hochreiter den Nachwuchssportlern das Konzept »Sportlerpersönlichkeit« an.


»Wir wollen sie nachhaltig unterstützen, indem wir sie über die sportliche Leistungsentwicklung hinaus gezielt auch in ihrer individuellen Persönlichkeit stärken«, erklärt Geisreiter das Projekt. »Zeitgemäße Sportlerpersönlichkeiten sind selbstbewusst, kritisch und haben eine eigene Haltung«, ergänzt der ehemalige Langstreckenspezialist. Unterstützt wird er dabei von Lena Hochreiter, die selber aktive Eisschnellläuferin gewesen ist und jetzt ein duales Studium Gesundheit und nebenbei noch eine Ausbildung zur Mentaltrainerin und Stressberaterin macht.

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Das Konzept umfasst vier Säulen: Karrierecoaching-Kompetenzenbilanz, Sport- und Wettkampfernährung, mentales Training und »Coach the Coach«. Letzteres betrifft die Kommunikation zwischen Sportler und Trainer.

Nach dem ersten Treffen zeigten sich die jungen Eisschnellläufer begeistert. Alle der sechs Beteiligten besuchen keine reine Sportschule wie etwa das CJD in Berchtesgaden. Trotz Unterstützung von ihrer Schule haben sie einiges zu tun, um Sport und Lernen unter einen Hut zu bringen. »Ich bin werktags von 6 Uhr Früh bis etwa 19.30 Uhr unterwegs. Nach der Schule geht es zum Training und danach muss ich auch noch Lernen und Hausaufgaben machen«, beschreibt Dominik Mayrhofer seinen Alltag. Er fügt noch hinzu, dass die Unterstützung seitens des Chiemgau-Gymnasiums super sei. Mit einer Spende von 2000 Euro unterstützt auch die Kreissparkasse Traunstein-Trostberg das Projekt des Fördervereins. SHu

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