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Probst-Hattrick im SB-Duell

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Das Tor zum 0:1 in der 33. Minute: Der Freistoß von Maxi Probst (nicht auf dem Bild) schlug im Rosenheimer Tor ein. (Foto: Ziegler)

SB/DJK Rosenheim II: Pohn, Böhlk (ab 74. Hemetzberger), Mahl, Tregubov, Peetz, Obri, Egger, Schober (ab 65. Schroll), Guerrieri, Hamza (ab 46. Schmid), Aykac.


SB Chiemgau Traunstein: Ndiaye, Kaltenhauser, Petzka (ab 68. Buchner), Bauer, Thudt, Marchl, Willberger, Schön (ab 59. Dengel), Mauerkirchner, Probst, Griesbeck (ab 46. Tobias Berz).

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Tore: 0:1 (33.) Probst, 0:2 (50.) Probst, 0:3 (57.) Willberger, 0:4 (74.) Probst.

Schiedsrichter: Talic (Salzburger Fußballverband).

Zuschauer: 100.

Einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum Meistertitel in der Fußball-Bezirksliga Ost hat der SB Chiemgau Traunstein unternommen. Die Mannschaft von Trainer Adam Gawron gewann beim SB/DJK Rosenheim II mit 4:0, dreimaliger Torschütze war Maximilian Probst, der sein Trefferkonto damit auf zwölf Einschüsse schraubte – allerdings ist er seit der Winterpause wieder in den Spielbetrieb eingestiegen. Für Traunstein stehen nun weitere spannende Spiele im Kampf um den Landesliga-Aufstieg an, für die Bayernliga-Reserve aus Rosenheim hingegen ist nun die endgültige Entscheidung gefallen: Nach sieben Spielzeiten in der Bezirksliga ist der Abstieg besiegelt und man spielt künftig wieder auf Kreisebene.

Eine Viertelstunde lang ärgerte das Schlusslicht den Spitzenreiter mächtig. Gleich mehrmals lag der Rosenheimer Führungstreffer in der Luft, Traunstein war im Defensivverhalten sehr anfällig und stand nicht gestaffelt. »Rosenheim hat zwei gute Chancen gehabt, diese aber zum Glück für uns nicht genutzt«, atmete Gawron tief durch. Einmal geriet eine Hereingabe etwas zu lang für den sechs Meter vor dem Tor freistehenden Hamza, zweimal tauchte Andreas Egger frei am Strafraum auf, hob den Ball über den herauseilenden Tormann Issa Ndiaye, allerdings auch über das Tor.

»Wenn wir da das Tor machen, dann kann sich das Spiel ganz anders entwickeln«, trauerte SBR-Trainer Werner Wirkner den verpassten Gelegenheiten nach. Warum der SBC so unsicher agierte, vermutete Gawron in der Psychologie: »Wir hatten ein bisschen die Hosen voll. Der Druck ist aufgrund der Tabellensituation immer größer, wir mussten vorlegen.«

Nach diesen Gelegenheiten bekamen die Traunsteiner die Partie dann aber in den Griff, das Spiel verlagerte sich immer mehr in die Rosenheimer Hälfte. Patrick Schön hatte die erste Schusschance, verfehlte aber das Tor. Dann gab es Freistoß aus halblinker Position für Traunstein kurz vor dem SBR-Sechzehner. Maxi Probst nahm Maß und setzte das Leder mit rechts wuchtig unter die Latte zur Führung für den SBC.

Diese Führung gab Sicherheit, zumal die Gäste gleich nach Wiederbeginn erhöhten. Wieder war es ein wuchtiger Schuss von Probst – diesmal mit links – ins Rosenheimer Gehäuse, wobei Nachwuchstorhüter Michael Pohn zwar am Ball dran war, das Leder aber letztlich doch passieren ließ. Jetzt ging es schnell in Sachen Entscheidung, denn nur sieben Minuten später erhöhte Daniel Willberger auf 3:0 für den Spitzenreiter – das Spiel war gelaufen.

Rosenheims Gegenwehr ermattete, lediglich ein Schuss vom eingewechselten Martin Schmid nach schöner Ballannahme von Davide Guerrieri war zu verzeichnen, der Versuch aber für Schlussmann Ndiaye kein Problem. Auf der anderen Seite tat Probst noch einmal etwas fürs Torkonto. »In der zweiten Halbzeit haben wir taktisch einiges besser gemacht und auch nichts mehr zugelassen. Es war ein verdienter Sieg«, bilanzierte Adam Gawron. tn