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Probst-Doppelpack im Ampfinger Isenstadion

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Keine Angst vor großen Gegnern: Traunsteins Waldemar Daniel (vorn), der mit seiner Mannschaft in Ampfing einen 4:2-Erfolg einfuhr. (Foto: Butzhammer)

TSV Ampfing: Kouame, Berardi, Miller (ab 46. Kaya), Weiß, Stamm (ab 27. Karamanlis), Birner, Stadlmayr (ab 65. Oberbauer), Huber, Ionas, Scheitzen-eder, Degenek.


SBC Traunstein: Ndiaye, Kaltenhauser, Petzka, Bauer, Thudt (ab 55. Marchl), Berz (ab 59. Griesbeck), Schön, Mauerkirchner, Probst (ab 65. Dengel), Willberger, Daniel.

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Tore: 0:1 (4.) Probst, 1:1 (10.) Huber, 1:2 (55.) Schön, 1:3 (57.) Probst, 1:4 (59., Eigentor) Karamanlis, 2:4 (76.) Huber.

Schiedsrichter: Donath (SpVgg Hebertshausen).

Zuschauer: 150.

Rote Karte: Berardi (52.) wegen Notbremse (52.) / - .

Gelb-Rote Karten: Weiß (86.), Huber (88.) / - .

Spitzenreiter SB Chiemgau Traunstein hat seinen knappen Vorsprung auf Verfolger SV/DJK Kolbermoor auch am 24. Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost verteidigen können. Die Crew von Trainer Adam Gawron gewann beim TSV Am-pfing verdient mit 4:2. »Am Ende hätte das Ergebnis noch klarer ausfallen können«, so SBC-Pressesprecher Peter Mallmann, »zum Beispiel haben wir zwei klare Elfmeter nach Attacken an Patrick Petzka und Florian Griesbeck nicht zugesprochen bekommen.«

Zudem mussten die »Schweppermänner«, die erstmals unter der Regie von Neu-Trainer Günter Güttler eine Niederlage kassierten, das Match zu acht beenden, weil Francesco Berardi (52./Knallrot nach Notbremse an Stefan Mauerkirchner), Harald Weiß (86.) und der zweimalige TSV-Torschütze Wasti Huber (88.) des Feldes verwiesen wurden.

Die Traunsteiner Führung durch einen 20-Meter-Freistoßhammer von Maxi Probst – das Leder flog an der Mauer vorbei und schlug im langen Eck ein (4.) – hielt zunächst nur sechs Minuten, ehe der Ex-Raublinger Huber zum Ausgleich traf. Bei diesem 1:1 blieb es bis zur Pause, wobei die Ampfinger nicht zimperlich zu Werke gingen und damit versuchten, die spielerische Klasse des SBC zu unterbinden.

Kurz nach der Pause fiel eine gewisse Vorentscheidung, als Patrick Schön den bei der Roten Karte für Berardi verhängten Freistoß aus 20 Metern im Kasten von TSV-Schlussmann Sven Kouame versenkte (55.). Zuvor war auf jeder Seite ein Treffer nicht gegeben worden (Max Bauer/Alin Ionas). »Beide Tore hätten meines Erachtens zählen müssen«, so Mallmann.

Spätestens nach dem 3:1 (57.) durch Probsts siebten Saisontreffer (bei nur fünf Einsätzen) beziehungsweise nach dem 4:1 (59.) durch ein Eigentor von Konstantin Karamanlis (der dahinter postierte Schön hätte Mauerkirchners Hereingabe sonst auch verwertet) war alles klar im Isenstadion. Den Schlusspunkt setzten dann aber doch die tapferen Schweppermänner, die vor allem im ersten Durchgang eine ordentliche Leistung geboten hatten. Wasti Huber war es, der Issa Ndiaye zum zweiten Mal an diesem Abend überwinden konnte (76.).

Sehr zufrieden zeigte sich SBC-Stürmer Probst, der wohl nicht im Traum gedacht hätte, dass sein Comeback so erfolgreich verlaufen würde. »Beim Freistoß zum 1:0 hab’ ich den Ball wirklich optimal getroffen«, sagte er zum ersten Teil seines Doppelpacks. cs