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Prächtige Stimmung gleich zum Auftakt?

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Er fühlt sich gut gerüstet für die Rennen: Lokalmatador Günther Bauer, der am heutigen Samstag in der Max-Aicher-Arena mit einem guten Auftaktrennen gleich die Stimmung anheizen könnte. (Foto: Weitz)

Hochstimmung vom ersten Lauf an wird am heutigen Samstag (17 Uhr) beim Eisspeedway-Grand-Prix in Inzell herrschen: Denn in diesem Lauf ist Lokalmatador Günther Bauer im Einsatz. Der Schlechinger trifft auf Routinier Stefan Svensson, den heuer stark fahrenden Jan Klatovsky (Tschechien) und den Niederländer Jasper Iwema.


Svensson rückte als – knapp in der WM-Qualifikation gescheitert – Ersatzmann ins Feld, weil der Russe Sergej Karatschintsew (derzeit WM-Gesamtvierter) verletzt ausfällt. In Lauf 9 kommt es für den Routinier dann zum Vater-Sohn-Duell mit Niclas Svensson, der sich direkt für die WM qualifiziert hatte.

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Beim Training am gestrigen Freitag hatten die Piloten gutes Eis. Und Lokalmatador Günther Bauer fühlte sich nach überstandener Verletzung sofort wohl: »Dem Fuß geht es sogar besser als erwartet. Und das Motorrad läuft auch gut. Mal sehen, wie es im Rennen klappt«, zeigte er sich insgesamt zufrieden.

Eine Demonstration des Fahrkönnens werden die Fans in der Max-Aicher-Arena dann am heutigen Samstag im zweiten Durchgang erleben: Da werden WM-Spitzenreiter Dimitri Koltakow, der WM-Zweite Daniil Iwanow und Dinar Walejew (alle Russland) sich gleich ein beinhartes Duell liefern. Jimmy Olsen (Schweden) steht gegen dieses Trio vor einer eminent schwierigen Aufgabe.

In Lauf 3 kommt es dann zum Duell zweier Lokalmatadoren, wenn Stefan Pletschacher (Ruhpolding) und Hans Weber (Schliersee) aufs Eis fahren. Weitere Konkurrenten in diesem Durchgang sind Niclas Svensson und der derzeitige WM-Dritte Dimitri Khomisewitsch (Russland).

Doch Pletschacher fühlt sich für diese und die kommenden Aufgaben gerüstet: »Die Abstimmung, die wir in Berlin getestet haben, bewährt sich hier. Wir probieren auch noch an der zweiten Maschine ein bisserl was aus, dann müsste es gut passen«, sieht er den Rennen zuversichtlich entgegen.

Im vierten Lauf treten dann die drei derzeit besten Westeuropäer der WM-Gesamtwertung an: Martin Haarahiltunen (5.), Harald Simon (6.) und Franz Zorn (8.), hinzu kommt der Schwede Ove Ledström. Zorn (Saalfelden) und Simon (Pfaffenschlag) werden vom heimischen Publikum sicher kräftig angefeuert werden. Schließlich gelten die beiden Österreicher auch schon als Lokalmatadoren – und Zorn bringt ohnehin immer eine große Fangruppierung mit.

Den Abschluss der 20 Vorläufe bestreitet übrigens wiederum Günther Bauer: Er trifft auf den schwedischen »Dreierpack« mit Jimmy Olsen, Niclas Svensson und Martin Haarahiltunen. Danach steht fest, ob er es eventuell als einer der acht punktbesten Fahrer ins Halbfinale geschafft hat – was nach seiner Verletzungspause nicht unbedingt zu erwarten ist.

Der amtierende Deutsche Meister Max Niedermaier (Edling) ist in Inzell als erster Reservefahrer im Feld. Sollte ein Pilot für ein Rennen ausfallen, wäre er dann als erster Ersatz gefordert.

Zweiter Reservefahrer ist Franz Mayerbüchler junior. Für ihn geht es zunächst einmal darum, möglichst viel Fahrpraxis zu sammeln, und in dieser Hinsicht tut das WM-Training richtig gut. Außerdem hat der Inzeller nun eine Zusage für einen Startplatz beim Roelof-Thijs-Pokal in Heerenveen (Niederlande/5. April) erhalten, der vor dem Grand Prix (7./8. April) in der dortigen Eishalle ausgetragen wird. »Und die Bahn in Inzell ist ja ähnlich wie in Heerenveen, da ist das WM-Training hier eine gute Vorbereitung«, freut sich der 24-Jährige.

Für die Fans sind übrigens noch Tickets an den Tageskassen erhältlich. Kassenöffnung ist am heutigen Samstag und am morgigen Sonntag jeweils ab 10 Uhr. Die Fans können ihre Stars zudem beim Pitwalk (Besuch im Fahrerlager) am Samstag von 15 bis 15.30 Uhr und am Sonntag von 12 bis 12.30 Uhr aus nächster Nähe sehen. Rennbeginn ist am Samstag um 17 Uhr, am Sonntag um 14 Uhr. who