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Positive Bilanz bei der Junioren-DM

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Sie durften sich über ihre Spitzenplätze bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften freuen (von links): Josephine Heimerl, Marie Saurler und Anna Ostlender. (Foto: Wukits)

Mit einer Reihe von Podestplätzen und vielen persönlichen Bestzeiten haben die jungen Inzeller Eisschnellläufer bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften im Vierkampf abgeschnitten. Bei den B-Juniorinnen kam Josephine Heimerl in der heimischen Max-Aicher-Arena auf den zweiten Platz. Dahinter platzierte sich Anna Ostlender vom DEC. Überragende Siegerin wurde Victoria Stirnemann aus Erfurt.


In der A-Klasse sicherte sich Marie Saurler den zweiten Platz hinter der Berlinerin Sophie-Lea Scholz. Pech hatte bei den Junioren Lennart Jasch, der über die 1500 Meter stürzte.

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»Wir sind insgesamt sehr zufrieden«, meinte Nachwuchstrainer Andreas Kraus. Immerhin gewann Marie Saurler vor Anna Ostlender den Massenstart über zehn Runden. Josephine Heimerl wurde Achte. Bei den Junioren kam Lennart Jasch als Dritter ins Ziel.

Pech hatte das Mädchen-Trio des DEC beim Teamlauf mit einem Sturz. »Der Weg, den wir hier eingeschlagen haben, ist gut. Wir haben genau zum Saisonhöhepunkt gute Zeiten gelaufen«, lobte Kraus. Allerdings bräuchten seine Schützlinge für die ganz großen Spitzenleistungen noch etwas Zeit. Josephine Heimerl freute sich darüber, dass sie sich vor allem auf den Sprintstrecken verbessert hatte. Die 1000 Meter in 1:21,77 Minuten (3. Platz) waren ein richtiges Ausrufezeichen. Über 500 Meter lief sie in 41,28 Sekunden auf den dritten Platz, ebenfalls über 1500 Meter (2:08,11). Die 3000 Meter bewältigte sie als Sechste in 4:43,25 Minuten. »Durch den Trainerwechsel im Sommer ist viel passiert. Es gab viel Neues und wir haben es sehr gut aufgenommen«, so die junge Sportlerin.

Anna Ostlender kam erst im Sommer nach Inzell. Sie stammt aus Ulm und war zuvor fünf Jahre in Erfurt. Die 15-Jährige trainiert nun in Inzell und geht ins CJD nach Berchtesgaden in die Schule. »Ich bin mit meinem dritten Platz sehr zufrieden. Ich hatte schon ein wenig Bammel vor der Deutschen Meisterschaft«, gab sie zu.

Heimerl und Ostlender haben sich mit ihren Leistungen für das Viking Race Anfang März in Heerenveen qualifiziert. Der Wettbewerb gilt quasi als inoffizielle Europameisterschaft für den Nachwuchs. Für diesen Wettbewerb ist Marie Saurler bereits zu alt.

Sie peilt in der neuen Saison die Teilnahme am Juniorenweltcup an. Mit ihrem zweiten Platz in Inzell war sie sehr zufrieden. »Ich habe schon in der Vorbereitung gemerkt, dass die Zeiten passen. Der Trainerwechsel hat gut geklappt, wir haben uns schnell zusammengefunden«, freute sich Saurler.

Sie lieferte ihre beste Leistung mit dem zweiten Platz über 3000 Meter in 4:34,30 Minuten ab. Ostlender lief übrigens in 4:40,34 Minuten die drittschnellste Zeit. Für Saurler gab es dazu über 500 Meter (41,91) den fünften Rang, ebenso über 1000 Meter (1:23,58) sowie über die 1500 Meter in 2:08,50 Minuten den vierten Platz. Ostlender erreichte noch zwei vierte und einen fünften Rang. SHu