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Pokal-K.o. im Elfmeterschießen

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Auch Kirchanschörings Tormann Lukas Hoyer brachte als Schütze im Elfmeterschießen den Ball nicht im Tor unter. Der SVK schied im Toto-Pokal aus. (Foto: Butzhammer)

Der SV Kirchanschöring ist in der 2. Qualifikationsrunde des BFV-Pokals K.o. gegangen:


Der Fußball-Bayernligist musste sich am Mittwochabend vor 70 Zuschauern beim Landesliga-Vertreter FC Deisenhofen mit 3:5 (1:1) nach Elfmeterschießen geschlagen geben.

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Die Gelb-Schwarzen – mit mehreren Neuzugängen in der Startformation angetreten – gingen zwar in der 62. Minute durch einen Treffer von Spielertrainer Yunus Karayün in Führung, doch in der Nachspielzeit gelang der Truppe von FCD-Coach Peter Schmidt durch Michael Vodermeier der Ausgleich. Wie schon vier Tage zuvor in Kastl, so musste der SVK auch diesmal wieder ins Elfmeterschießen. Hier brachten Tormann Lu Hoyer und Maxi Sturm den Ball nicht im Kasten von Matthias Fichtner unter, sodass der Landesligist letztlich über den Einzug in die 1. Hauptrunde des BFV-Pokals jubeln durfte.

»Es war wieder mal ein Abend, an dem man deutlich gemerkt hat, wie unwichtig diese Pokalspiele sind«, übte Karayün Kritik an diesem Wettbewerb. »Der Pokal stellt für die Amateurvereine eine zusätzliche Belastung dar – die Spielterminierungen finde ich fragwürdig und rücksichtslos.«

Trotz des Ausscheidens liege seine Mannschaft in Sachen Vorbereitung auf die dritte Bayernliga-Saison voll im Plan. »Wir freuen uns aufs Eröffnungsspiel gegen den SB Chiemgau Traunstein«, so der neue SVK-Coach.

Die Generalprobe fürs mit Spannung erwartete Traunstein-Spiel (Freitag, 14. Juli, 18.30 Uhr) steigt am morgigen Samstag um 14 Uhr im Stadion an der Laufener Straße gegen den Bezirksligisten TSV Ampfing. Im Hinblick auf dieses Spiel wies Sepp Thanbichler aus dem SVK-Abteilungsleiter-Team darauf hin, »dass unsere Fans sich ihre Jahreskarte sichern können – am Spieltag gegen Traunstein bekommen wir es logistisch leider nicht hin, Dauerkarten zu verkaufen. Dafür bitte ich um Verständnis.«

Informationen zu den Jahreskarten und Bestellungen sind übrigens auch bei Sepp Reschberger möglich, Telefon 08685/1255. »Wir haben schon seit Jahren etwa 100 Jahreskarten-Inhaber, das finde ich für uns als Dorfverein in der Bayernliga schon eine stattliche Anzahl«, so Thanbichler. cs