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Planungen für 2017/18 laufen auf Hochtouren

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Manuel Omelanowsky wird nur noch zweimal das Trikot des SV Kirchanschöring tragen. Dann wechselt er zusammen mit Tobias Janietz zum SV Wacker Burghausen und folgt damit dem Ex-SVK-Trainer Patrick Mölzl. (Foto: Butzhammer)

Patrick Mölzl weg (schon seit Wochen), auch Dominik Hausner, Tobias Janietz und Manuel Omelanowsky weg (alle mit Saisonende) – trotzdem überwiegt im Lager des Fußball-Bayernligisten SV Kirchanschöring die Vorfreude auf die dritte Saison in Liga fünf.


Doch zunächst mal gilt das Interesse den beiden letzten Auftritten der aktuellen Spielzeit: Morgen um 14 Uhr wartet der Tabellennachbar TSV Rain am Lech, am Samstag, 20. Mai, wird zur selben Anstoßzeit der FC Gundelfingen im Stadion an der Laufener Straße empfangen. Und eines steht fest: Feiern die Gelb-Schwarzen, aktuell Tabellenneunter, zwei Siege, dann schließen sie die Saison definitiv auf einem einstelligen Rang ab.

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Die Begeisterung hält sich natürlich nach der »Flut« von hochkarätigen Abgängen in Grenzen, dennoch soll der künftige Chefcoach Yunus Karayün nach der kurzen Sommerpause eine schlagkräftige Truppe zur Verfügung haben – daran wird jedenfalls laut Michael Wengler hart gearbeitet.

Grünes Licht vom Verband

Der SVK-Teammanager ist auch froh, dass diverse Modalitäten geklärt sind. »So hat uns der Spielausschuss des Bayerischen Fußball-Verbandes grünes Licht für die kommende Saison erteilt«, sagte Wengler, »die eingereichten Zulassungsunterlagen für den Spielbetrieb in der Bayernliga wurden geprüft – und da wir die sportliche Qualifikation für die Spielzeit 2017/18 geschafft haben, läuft alles in geregelten Bahnen«.

Nun hofft man, dass der »Anschöringer« Aderlass mit dem Weggang von Torjäger Omelanowsky und Abwehrrecke Janietz beendet ist. Wengler sieht's mit einer gewissen Portion Humor: »Anscheinend machen wir keine schlechte Arbeit, sonst wären unsere Trainer und Spieler bei höherklassigen Vereinen nicht so begehrt.«

Verlassen wird den SVK auch Thaddäus Jell, der seine Fußballschuhe vorübergehend an den Nagel hängt. »Allerdings hat er schon mal signalisiert, künftig eventuell in der Abteilungsleitung oder auf andere Weise mithelfen zu wollen«, freut sich der Teammanager. Was Neuzugänge betrifft, seien laut SVK-Vorstand Rudi Gaugler »drei Leute fix«, aus Rücksicht auf die betroffenen Vereine wolle er jedoch derzeit noch keine Namen nennen. »Neben Rudi leisten da auch Bernd Eimannsberger senior, Manfred Abfalter, Sepp Thanbichler und Simon Wadislohner hervorragende Arbeit«, betont Wengler. Ein neues »Outfit« soll aber nicht nur die Mannschaft bekommen, sondern auch die Kabine. Wengler: »Unsere Jungs bauen sie zurzeit mit wahnsinnigem Aufwand um – das war der Wunsch von Yunus, der völlig neue Ideen mit einbringt. Das wird die geilste Kabine Oberbayerns!«

Die Fahrt nach Rain am Lech, ins regionalliga-taugliche Georg-Weber-Stadion, werde für die Kirchanschöringer noch einmal ein »echtes Schmankerl«, so Wengler. Die Hausherren waren ja in der vorigen Saison noch im bayerischen Fußball-Oberhaus vertreten.

Vor allem der überdachte Biergarten am »Heim-Tor« sorgt für eine einzigartige Atmosphäre. »Da ist Stimmung garantiert, ich bin sicher, das macht den Jungs Spaß«, sagt Wengler. An Bord im großen Bus sind unter anderem wieder warme Nudeln fürs SVK-Team, die Abfahrt am Vereinsheim erfolgt morgen um 8.45 Uhr. cs

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