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Peterskirchen gewann Steiner-Pokal

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Spannende Spiele (hier TSV Peterskirchen gegen SV Kirchanschöring II) sahen die Zuschauer in der Endrunde um den Steiner-Pokal. (Foto: Ph. Mix)

Fußball-Kreisligist TSV Peterskirchen hat sich aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs den Steiner-Pokal vor dem Ligakonkurrenten TuS Traunreut gesichert. Ebenfalls punktgleich landeten auf den Plätzen drei und vier der SV Kirchanschöring II und der TSV Traunwalchen.


Spannung war vom ersten bis zum letzten Spiel geboten, denn aufgrund der Punktgleichheit aller vier Mannschaften vor den letzten beiden Partien hatte jede Mannschaft noch die Chance auf den Gesamtsieg. In der Endrunde wurde 30 Minuten im Modus »Jeder gegen jeden« gespielt. Bei einem Unentschieden gab es sofort ein Elfmeterschießen, um am Ende bei Punktgleichheit per direkten Vergleich den Sieger entscheiden zu können.

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Der TSV Peterskirchen legte den Grundstein seines Erfolgs schon im ersten Spiel, als Mitfavorit TuS Traunreut mit 3:0 etwas überraschend deutlich geschlagen wurde. TuS-Trainer Thomas Stutz war mit dem Auftreten seiner leicht ersatzgeschwächten Truppe nicht zufrieden, stellte aber eine Besserung seiner Mannschaft von Spiel zu Spiel fest.

Titelverteidiger SV Kirchanschöring II gewann sein erstes Spiel ebenfalls mit 3:0 gegen den TSV Traunwalchen, zog dann aber gegen die beiden Kreisligisten jeweils knapp den Kürzeren (3:1 nach Elfmeterschießen gegen Traunreut, 1:2 gegen Peterskirchen).

Dass bei diesem Spielmodus ein Außenseiter mittels Kampf und Willenskraft einen der Favoriten ärgern konnte, bewies der TSV Traunwalchen. Die Elf von Gerry Straßhofer bezwang Peterskirchen mit 1:0. »So ist nunmal Fußball«, haderte Peterskirchens Trainer Hermann Reiter mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft. Alles in allem zeigte sich der Übungsleiter aber sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams. Denn mit dem Sieg gegen den SV Kirchanschöring II sicherte man sich kurze Zeit später den Gesamtsieg.

Im letzten Spiel des Tages setzte sich der TuS Traunreut in einem spannenden Schlagabtausch gegen den TSV Traunwalchen knapp mit 1:0 durch.

Als gute Motivation und Anreiz in der Vorbereitung auf die neue Saison lobten die Trainer den Steiner-Pokal. Lediglich der Finalmodus wurde etwas kritisiert. »Ich denke für die Zuschauer und für die Spannung wären Finalspiele mit Halbfinale und Finale über 90 Minuten besser«, gab Hermann Reiter zu bedenken. Auch Tom Stutz fand den Modus »Jeder gegen jeden« wenig spannend.

Bernhard Seitlinger, Sportreferent der Stadt Traunreut, gratulierte den Finalisten und dem TSV Stein/St. Georgen zum Jubiläum und zu dem gut organisierten Turnier. BFV-Spielgruppenleiter Andreas Mayländer lobte den Steiner-Pokal als »tolle Möglichkeit der Vorbereitung«. phm

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