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Perfektes Rennwochenende: Doppelsieg für Reiterberger

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Für Motorradrennfahrer Markus Reiterberger aus Obing lief es beim IDM-Rennen Schleiz mit zwei Siegen perfekt. (Foto: Felix Wiessmann, FW Fotografie & Design)

Für Motorradrennfahrer Markus Reiterberger aus Obing läuft es weiter wie am Schnürchen: Er feierte bei der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf der Traditionsstrecke Schleizer Dreieck einen Doppelerfolg. Der Fahrer des Teams Van Zon-Remeha-BMW baute damit seine Führung in der Gesamtwertung in der Klasse Superbike 1000 auf 145 Punkte aus.


Der BMW-Pilot, der bekennender Schleiz-Fan ist, hatte in den Tagen vor dem IDM-Einsatz noch ein straffes Programm zu absolvieren. Er war nämlich im Zuge seines geplanten Wildcard-Einsatzes bei der Superbike-Weltmeisterschaft Mitte August am Lausitzring bei den offiziellen Testfahrten am Start. Damit hatte Reiterberger nur einen Tag zum Verschnaufen, bevor es in Schleiz wieder mit den IDM-Rennen weiterging.

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»Die drei Testtage waren schon anstrengend«, betonte er. »Aber wir sind schon am Mittwoch nach Schleiz gefahren und konnten in Ruhe alles vorbereiten. Die Umstellung von der für den WM-Einsatz aufgebauten BMW S 1000 RR zurück auf mein IDM-Bike war nicht allzu groß. In dem WM-Motorrad steckt ja auch ganz viel IDM drin.»

»Mein Motorrad war einfach ein Traum«

Schon im ersten Qualifying gelang Reiterberger eine schnelle Runde nach der anderen – und er ließ mit seiner Bestzeit von 1:24,606 mit einem Vorsprung von 1,484 Sekunden die Konkurrenz hinter sich. Die Pole Position war ihm auch nach dem zweiten Qualifying nicht mehr zu nehmen.

Folglich gab's dann im ersten Lauf einen klaren Sieg. Vom Start weg dominierte der Obinger das Rennen. »Die Strecke liegt mir einfach«, betonte er, nachdem er über 24 Sekunden vor dem Rest des Felds die Zielflagge gesehen hatte. »Mein Motorrad war einfach ein Traum und dafür bin ich meinem Team total dankbar.« Auch im zweiten Lauf war der Obinger in seiner eigenen Liga unterwegs. Bei den gestiegenen Temperaturen kam allerdings auch der zweifach Deutsche Superbikemeister ordentlich ins Schwitzen. »Ein paar Bedenken hatte ich schon, weil es doch um einiges heißer war«, verriet er nach Tagessieg Nummer zwei. »Wir hatten einen richtig weichen Reifen aufgezogen und haben diesen auch gut zum Arbeiten gebracht. Es war einfach ein Riesen-Wochenende. Was soll ich noch sagen, es gibt nur drei Worte: Schleiz ist geil.«

In der IDM geht es für Markus Reiterberger nun beim Rennen in Assen (Niederlande/11. bis 13. August) weiter, ehe für ihn der Saisonhöhepunkt auf dem Programm steht: Am Wochenende 18. bis 20. August wird auf dem Lausitzring neben dem IDM-Rennen in der Superbike-Klasse auch der Superbike-WM-Lauf ausgetragen. SB

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