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Perfekter Auftakt für Reiterberger

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Er durfte sich gleich zweimal über einen Sieg freuen: Markus Reiterberger.

Doppelsieg für Markus Reiterberger (Obing) und Beinbruch bei Luca Grünwald (Waldkraiburg): Mit gemischten Gefühlen endeten für die heimischen Rennfahrer in der Superbike-Klasse die Rennen zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM).


Reiterberger (Van-Zon-Remeha-BMW) war mit seiner BMW S 1000 RR weder im ersten noch im zweiten Rennen zu schlagen. »Es hatte anfangs etwas gedauert, bis ich mich an die vielen Abstimmungsmöglichkeiten mit der neuen HP-Elektronik herangearbeitet hatte«, gestand der Obinger, »aber jetzt haben wir es im Griff.«

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Das Rennen nahm er vom zweiten Startplatz aus hinter Max Neukirchner (Stollberg/Yamaha) in Angriff. Doch schon wenige Meter nach dem Start schnappte er sich den ersten Platz und gab diesen bis ins Ziel auch nicht mehr her. »Einfach war das aber nicht«, so »Reiti«. »Max Neukirchner hat gleich in der ersten Ecke einen Fehler gemacht, den ich für mich nutzen konnte. Danach habe ich mich abgesetzt und konnte meinen Vorsprung vor Neukirchner ins Ziel bringen.« Hinter diesem Duo landete das Ducati-Duo Xavi Forés (er ist Titelverteidiger) und Lorenzo Lanzi. In der vorletzten Rennrunde ereilte den Waldkraiburger Luca Grünwald das Pech: Der 20-Jährige rutschte weg und erlitt einen Beinbruch.

Im zweiten Lauf musste sich Reiterberger anfangs noch hart behaupten, doch letztlich gewann er vor Neukirchner, Forés, Damian Cudlin (Cuxhaven/Yamaha) und Lanzi.

»Ich bin erleichtert. Nicht nur wegen der beiden Siege, sondern vor allem wegen der Geschwindigkeit, die wir hingelegt haben. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir uns pro Runde um sechs Zehntelsekunden verbessert«, freut sich der 21-Jährige. In der Gesamtwertung führt er mit 50 Punkten vor Max Neukirchner (40) und Forés (32).

Gemeinsam mit den Superbikern gehen auch die Rennfahrer der Klasse Superstock ins Rennen. Und hier glich der Salzburger Lukas Trautmann (Yamaha, Freudenberg Racing Team) seinen schlechten Start schon in den ersten beiden Kurven wieder aus. Er fuhr schließlich als Fünfter im Gesamtfeld und damit als Sieger der Superstock-Klasse ins Ziel.

Auf Platz zwei dieser Wertung landete Yamaha-Fahrer Mathieu Gines (Frankreich) vor Marvin Fritz (Aglasterhausen), ebenfalls auf Yamaha. Thomas Hainthaler (München) kam in der Superstock-Wertung auf den 17. Rang, der Pallinger Chris Schmid auf den 19. Platz.

Im zweiten Superstock-1000-Rennen stürzte Lukas Trautmann, auch Marvin Fritz fiel frühzeitig aus. Mathieu Gines musste sich gegen Roman Stamm (Fischingen/Kawasaki) knapp geschlagen geben. Auf dem dritten Platz landete Danny de Boer (Niederlande/Yamaha). Als 14. der Klasse holte sich Chris Schmid zwei IDM-Punkte, Rang 16 belegte Thomas Hainthaler.

In der Supersport-Klasse (600 ccm) setzte sich im ersten Durchgang Jan Bühn (Yamaha/Kronau) vor Tatu Lausletho (Finnland/Suzuki) und Christian Stange (Heidenau/Suzuki) durch. Im zweiten Lauf stürzte Bühn. Es gewann Lauslehto vor Christian von Gunten (Kawasaki/Linden) und Sarah Heide (Zwickau/Suzuki).

Im Yamaha-R6-Dunlop-Cup setzte sich Manou Antweiler (Bienenbüttel) hauchdünn vor Maurice Ullrich (Wörrstadt) sowie Lukas Tulovic (Eberbach) durch, Achter wurde Loris Haug (München). In der Suzuki-GSX-R750-Challenge lag in beiden Rennen Alexander Preuß (Heidesheim) vorn. Für den Nachwuchs ging es im ADAC Junior Cup zur Sache. Es gewann Dirk Geiger (Mannheim) vor Jonas Hähle. Dritter wurde Maximilian Sohnius (Hausham/ADAC Südbayern).

Gierlinger/Gröbner erkämpfen Platz zehn

Bei den Seitenwagen setzten sich Gürck/Wechselberger (Uderns/Münstertal) vor Mike Roscher/Anna Burkard (Leibstadt/Großalmerode) sowie Josef Sattler/Johann Hölzlwimmer (Zeilarn/Triftern) an die Spitze. Hölzlwimmer sprang als Ersatz-Beifahrer ein, weil sich Beifahrer Stefan Trautner bei einem Sturz im Training verletzt hatte. Zehnte wurden hier Peter Gierlinger/Roman Gröbner (Palling/Kirchweidach). Nun haben die IDM-Piloten zwei Wochen Zeit, ehe es in Zolder (Belgien) zum nächsten IDM-Lauf kommt. who