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Pech im Angriff und überflüssige Strafen

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Er zeigte hervorragende Paraden, dennoch reichte es in Bad Wörishofen für den DEC Inzell nicht zu einem Punktgewinn: Torhüter Sebastian Fröhlich. (Foto: Wukits)

Viel Lob heimste der DEC Inzell beim Gastspiel der Abstiegsrunde der Eishockey-Landesliga beim EV Bad Wörishofen ein. Allerdings ging am Ende die Partie mit 2:3 unglücklich verloren. »Da können die Wörishofener uns loben wie sie wollen, kaufen können wir uns dafür nichts«, brummelte DEC-Trainer Thomas Schwabl nach dem Spiel. Die Inzeller begannen eminent stark und gingen durch Tore von Martin Zahora und Kapitän Sebastian Schwabl mit 2:0 in Führung. Noch vor der ersten Pause verkürzten die Gastgeber auf 1:2.


In der Folge berannten die Inzeller weiter das Tor des Tabellenführers. Viermal stand der Pfosten im Weg, einige Male verfehlten die DEC-Angreifer das leere Tor und schließlich blieb der Puck auch noch auf der Torlinie liegen. »Es ist zum Verzweifeln«, schimpfte Schwabl. Bad Wörishofen nutzte seine Chancen besser. Bedingt war das auch durch überflüssige Strafen der DEC-Akteure. »Das waren zum Teil dumme Aktionen«, kritisierte der Trainer das Verhalten seiner Mannschaft. Zu allem Überfluss verletzte sich Kapitän Sebastian Schwabl an der Schulter, damit war ein Einsatz im Sonntagsspiel in Trostberg (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) fraglich. Eine gute Leistung bescheinigte Schwabl seinem Torhüter Sebastian Fröhlich und Neuzugang Martin Zahora. »Er hat seine Mitspieler immer toll in Szene gesetzt, allerdings haben sie die Chancen nicht verwertet«, so Schwabl. Das Wort »Abstieg« wollte der Trainer trotz der prekären Situation noch nicht in den Mund nehmen. »Rein rechnerisch ist noch alles möglich«, macht der Trainer sich und seinem Team Mut.

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EV Bad Wörishofen - DEC Inzell 3:2 (1:2/2:0/0:0): Tore: 0:1 (3. Minute) Martin Zahora, 0:2 (17.) Sebastian Schwabl, 1:2/2:2 (19./28.) Marius Dörmer, 3:2 (32.) Florian Döring. – Strafen: EVBW (12 + 10 Minuten) - DEC Inzell (20 + 10). – Zuschauer: 60. SHu