Pech für Niedermaier und WM-Chance für Weber

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Er zog in die entscheidende Grand-Prix-Qualifikationsrunde am kommenden Samstag (18 Uhr) in St. Johann/Pongau ein: Hans Weber. (Foto: Weitz)

Pech für Max Niedermaier und starke Leistungen von Hans Weber und Franz Zorn: Dies prägte aus regionaler Sicht die Eisspeedway-WM-Qualifikationsrunde in Strömsund (Schweden). Dabei ging es für die beteiligten Piloten darum, sich einen Platz für die letztendlich entscheidende Qualifikationsrunde am kommenden Samstag (18 Uhr) in St. Johann/Pongau zu erkämpfen.


Dieses Ziel verfehlte Niedermaier knapp. Da die Qualifikation nur an einem Tag ausgefahren wurde und so jeder Fahrer nur fünf Vorläufe hatte, um zu punkten, traf ihn ein Sturz im ersten Lauf besonders hart. Er erkämpfte zwar in den folgenden Durchgängen noch fünf Punkte, doch das reichte nur noch, um ins Stechen um Platz 10 und damit um den zweiten Reserveplatz in St. Johann zu kommen. Hier ließ der 26-Jährige zwar Charly Ebner junior (Österreich) hinter sich, doch Ove Ledström kam vor Niedermaier ins Ziel und wurde somit Zehnter. Er erkämpfte sich damit ebenso den Status als Reservefahrer wie sein Landsmann Jimmy Olsen als Neunter.

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In überragender Verfassung präsentierte sich der Saalfeldener Franz Zorn: Nach einer schweren Verletzung aus der vergangenen Saison holte er sich zunächst als zweitbester Pilot 14 Punkte, gewann sein Halbfinale und schließlich auch noch das Finale vor Witali Khomisewitsch (Russland), Antonin Klatovsky (Tschechien) und Hans Weber (Schliersee), der im Endlauf durch einen Sturz ausschied.

Dennoch überzeugte der Schlierseer. In den Vorläufen hatte er – trotz eines »Nullers« nach einem Sturz – 8 Punkte geholt und stand so als einer der besten acht Fahrer bereits fest. Doch im Halbfinale »putzte« der 30-Jährige sogar Khomisewitsch und zog gemeinsam mit diesem in den Endlauf ein. Hinter dem Russen folgten Daniel Henderson und Niclas Svensson (beide Schweden), die damit den Endlauf verpassten. Sie sind aber ebenso in St. Johann dabei wie Mats Järf (Finnland) und Rene Stellingwerf (Niederlande), die im zweiten Halbfinale ausschieden.

Es kam zu folgendem Endstand: 1. Franz Zorn (Österreich/14 Vorlaufpunkte); 2. Witali Khomisewitsch (Russland/15); 3. Antonin Klatovsky (Tschechien/13); 4. Hans Weber (Schliersee/8); 5. Daniel Henderson (Schweden/11); 6. Mats Järf (Finnland/10); 7. Niclas Svensson (Schweden/9), 8. Rene Stellingwerf (Niederlande/8).

Diese Fahrer sind alle in St. Johann im Hauptfeld dabei, Olsen (7) und Ledström (5) als Reservefahrer.

Bereits gesetzt für St. Johann waren: Igor Konjonow, Sergej Makarow (beide Russland), Stefan Svensson (Schweden), Jan Klatovsky (Tschechien), Günther Bauer (Schleching) Stefan Pletschacher (Ruhpolding), Per Anders Lindström (Schweden), Harald Simon (Österreich).

Wer es in den Grand Prix schafft, auf den dürfen sich auch die Fans aus der Region freuen, denn am 14./15. März wird das GP-Finale in der Inzeller Max-Aicher-Arena ausgetragen. who

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