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Patrick Eichler erreicht das Viertelfinale

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Turnierdirektor Harry Gstatter vom TC Reit im Winkl (Mitte) gratulierte den Finalisten beim zweiten Ruhpoldinger Wintercup-Turnier (von links): der Zweitplatzierte Hleb Maslau, Siegerin Maria Schneider, die Zweitplatzierte Jana Vanik und Sieger Kai Lemstra.

Die Sieger des Dezember-Turniers der Wintercup-Serie im Tennis heißen Maria Schneider und Kai Lemstra. Der Bewerb in Ruhpolding war einmal mehr top besetzt: 14 von 17 Damen und zwölf von 20 Herren gehören der Leistungsklasse 1 und damit der höchsten deutschen Kategorie an. Die Besten aus dem Ranking waren Anja Wildgruber (DTB 65.) und Hleb Maslau (103.). Von den lokalen Akteuren waren Patrick Eichler vom TC Piding, Matthias Baumgartner vom TSV Teisendorf und Michael Walcher vom TC Reit im Winkl dabei.


Der ehemalige College-Spieler Patrick Eichler musste nach einem Freilos gegen Max Reischl vom TC Eichenau ran. Eichler gewann 7:6/6:2. Im Viertelfinale wartete Noah Thurner vom TC Friedberg. Vor allem im zweiten Satz bot der Pidinger bei der 1:6/4:6-Niederlage eine ansprechende Leistung.

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Michael Walcher gelang fast der erste Sieg, er kann inzwischen in der erweiterten nationalen Spitze mitspielen. Die Niederlage (7:5, 3:6, 7:10) in der ersten Runde gegen Boris Tuch (CaM Nürnberg) gehörte der Kategorie »unglücklich« an.

Der erste Gegner von Matthias Baumgartner, Rupert Leonhard vom DRC Ingolstadt, musste noch im ersten Satz verletzungsbedingt aufgeben. In Runde zwei unterlag der Teisendorfer Noah Turner 3:6 und 2:6. Hleb Maslau (TSV 1860 Rosenheim) setzte sich gegen Sven Lemstra (TC Aschheim München) denkbar knapp mit 7:6/6:3 durch. Im Finale traf Maslau dann auf den Bruder von Sven, nämlich Kai Lemstra. Maslau gab anfangs klar das Tempo vor, lief aber gegen die Lemstra-Wand an. Kai Lemstra gewann klar 6:1/6:3 und gab somit im gesamten Turnierverlauf keinen Satz ab. Der »Rekord« mit sieben gewonnenen Spielen gelang Dean Thurner (TC Friedberg) beim 4:6/3:6 in Runde zwei, sein auf drei gesetzter Bruder Noah kam im Halbfinale nicht über vier Spiele gegen Kai Lemstra hinaus.

Maria Schneider (TC Schwaben Augsburg) zeigte wieder einmal auf, dass das Damen-Tennis auf einem Geschwindigkeitsniveau angelangt ist, das optisch mit dem Herren-Tennis mehr als mithalten kann. Im Finale machte sie das Match gegen Jana Vanik (Münchner SC) beim Stand von 6:4/5:2 noch nicht zu. Vanik kämpfte sich zurück und drehte den zweiten Durchgang – 7:5. Der Match-Tiebreak führte zum finalen Höhepunkt mit Risiko-Tennis auf beiden Seiten. Schneider kam zu einem 11:9-Erfolg und attestierte ihrer Gegnerin direkt nach dem Spiel »unglaubliches Niveau«.

Emily Hafner vom SV Seeon hatte in Runde eins ein Freilos und unterlag im zweiten Durchgang Anja Wildgruber vom MTTV Iphitos München klar 1:6/1:6. Lilly Hausruckinger vom SV Wacker Burghausen schied gegen Louisa Junghanns (GW Luitpoldpark München) mit zweimal 3:6 aus. Der dritte Wintercup-Bewerb in dieser Saison steigt von 18. bis 20. Januar erneut in Ruhpolding. bit